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	<title>Osteuropa Reisen &#187; Rilagebirge</title>
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	<description>Entdecke die schönsten Reiseziele Osteuropas</description>
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		<title>Belogradchik Felsen: einfach erstaunlich!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 10:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osteuropa aussergewöhnlich]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan-Gebirge]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Belogradchik Felsen sind eine Gruppe bizarrer Felsformationen aus Sandstein und Kalkstein, die eine Höhe von bis zu 200 m erreichen. Sie bilden ein Band, das 30 km lang und bis zu 3 km breit ist und befinden sich nördlich von den westlichen Hängen des Stara Planina, in der Nähe der Stadt Belogradchik in Bulgarien. [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die <strong>Belogradchik Felsen </strong>sind eine Gruppe bizarrer Felsformationen aus Sandstein und Kalkstein, die eine Höhe von bis zu 200 m erreichen. Sie bilden ein Band, das 30 km lang und bis zu 3 km breit ist und befinden sich nördlich von den westlichen Hängen des <strong>Stara Planina</strong>, in der Nähe der Stadt <strong>Belogradchik</strong> in <strong>Bulgarien</strong>. Die Formationen sind ein Produkt der Erosion.</p>
<p><object width="360" height="225"><param name="quality" value="high" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SL_NfWnZ4FU" /></object></p>
<p> </p>
<div id="attachment_1031" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/belograd4ikrocks.jpg?9d7bd4"><img class="size-thumbnail wp-image-1031 colorbox-1030" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/belograd4ikrocks-150x150.jpg?9d7bd4" alt="Belogradchik-Felsen in Bulgarien (Quelle: ...)" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Belogradchik-Felsen in Bulgarien (Quelle: ...)</p>
</div>
<p style="padding-left: 210px">Diese sehr schönen und einzigartigen Felsen erinnern an Figuren von Menschen und Tieren. Die Legende besagt, dass sie gute Menschen waren, die von einem gemeinen Zauberer verzaubert wurden. Sie sind auch als die <strong>&#8220;Bulgarischen Stonehenge&#8221;</strong> bekannt.</p>
<p style="padding-left: 210px">Die <strong>Belogradchik Felsen </strong>sind Teilnehmer im Wettbewerb für <a title="Die Neuen 7 Weltwunder" href="http://www.new7wonders.com/classic/en/index/">Die Neuen Sieben Wunder der Welt </a>und sind zur Zeit auf Platz zwei. Sie können sie <a href="http://www.new7wonders.com/nature/en/nominees/europe/c/BelogradchikRocks/"><strong>hier</strong></a> unterstützen.</p>
<p>[amazonshowcase_635f72844bf5a6bcaa7b5b3d0187629a]</p>
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			<media:title type="html">Belogradchik-Felsen in Bulgarien (Quelle: ...)</media:title>
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		<title>Balkan-Gebirge &#8211; Übersicht</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 17:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osteuropa aussergewöhnlich]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan-Gebirge]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Balkangebirge ist mit 550 km Länge das größte bulgarische Gebirge. Es erstreckt sich über die gesamte Länge von Bulgarien von der serbischen Grenze bis ans Schwarze Meer. Im Norden grenzt das Balkangebirge an die Donauebene, im Süden an den Sofioter Talkessel, an das Sredna-Gora-Gebirge und an die Thrakische Tiefebene. Der höchste Berg ist mit 2.376 m der Botev. Die [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div>
<p>Das <strong>Balkangebirge</strong> ist mit 550 km Länge das größte bulgarische Gebirge. Es erstreckt sich über die gesamte Länge von Bulgarien von der serbischen Grenze bis ans <a title="Schwarzes Meer - Übersicht" href="http://www.osteuropa-reisen.net/schwarzes-meer-2/das-schwarze-meer-ubersicht/" target="_self">Schwarze Meer</a>. Im Norden grenzt das Balkangebirge an die Donauebene, im Süden an den Sofioter Talkessel, an das Sredna-Gora-Gebirge und an die Thrakische Tiefebene.</p>
<div id="attachment_335" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/stara-planina.jpg?9d7bd4"><img class="size-thumbnail wp-image-335  colorbox-560" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/stara-planina-150x150.jpg?9d7bd4" alt="Balkangebirge" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Balkangebirge (Quelle: ...)</p>
</div>
<p>Der höchste Berg ist mit 2.376 m der <strong>Botev</strong>. Die Kette des Balkangebirges ist die Hauptwasserscheide Bulgariens. Hier entspringen viele Flüsse, die in die Donau und somit ins Schwarze Meer münden.</p>
<p>Das <strong>Westbalkangebirge</strong> ist bis zum Pass von Zlatitsa 215 km lang, hier steht der höchste Berg Kom mit 2.016 m. Das <strong>Mittelbalkangebirge</strong> liegt zwischen den Pässen bei Zlatitsa und Vratnik, welches den höchsten, schönsten und am meisten besuchten Abschnitt des Gebirges bildet. Neben dem höchsten Berg Botev liegen hier noch Veshen (2.198 m.), Goljam Kupen (2.169 m.), Ambaritsa (2.166 m.) und Malak Kupen (2.141 m.). In diesem Gebiet gibt es viele <strong>Naturschutzgebiete, Naturparks und Wasserfälle</strong>. Im Schipka-Pass auf dem Gipfel Stoletov erhebt sich das 32 m hohe Granitdenkmal Schipka. Hier befindet sich auch der <strong>Nationalpark Zentralbalkangebirge</strong> sowie verschiedene <strong>Klöster</strong>.</p>
<p>Das <strong>Ostbalkangebirge</strong> beginnt am Vratnik-Pass und reicht bis an die Schwarzmeerküste. Hier ist das Gebirge weniger hoch, hügelreich und leicht begehbar. Am meisten besucht sind der <strong>Naturpark &#8221;Die Blauen Felsen&#8221;</strong> sowie die Städte aus der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt.</p>
<p><strong>Klima:</strong></p>
<p>Das Balkangebirge ist eine Klimascheide zwischen dem gemäßigt kontinentalen Klima Nordbulgariens und dem milderen, von der Ägäis beeinflussten Klima Südbulgariens. Es schützt Südbulgarien vor den kalten Nordwinden, die besonders im Winter recht unangenehm werden können. Oft bilden sich allerdings auch so genannte Fallwinde, die von den Kämmen in die Talkessel mit einer Geschwindigkeit bis zu 30 m pro Sekunde einfallen.</p>
<p>Das Balkangebirge ist das windigste und nebligste Gebirge Bulgariens. Die durchschnittlichen Temperaturwerte auf dem Botevgipfel belaufen sich im Januar auf &#8211; 8.9 °Celsius und im Juli auf 7.6 °Celsius. Die meisten Niederschläge fallen im Mai und Juni, am trockensten ist es im Februar. Schnee gibt es meist nur an den Nordhängen. Dort bleibt er auch für lange Zeit liegen, während er an den Südhängen nur stellenweise auftritt. Wegen der starken Winde bilden sich auf den Gebirgskämmen häufig Vorhänge, die dann auch als Lawinen herunterkommen können.</p>
<p><strong>Geschichte:</strong></p>
<p>Der Name <strong>&#8220;Altes Gebirge&#8221;</strong> erscheint erstmals im Jahre 1533 in der Reisebeschreibung des dalmatinischen Reisenden Antun Vrantschitsch. Der Name Balkangebirge ist allerdings älter. Zu seiner Herkunft gibt es verschiedene Vermutungen, und obwohl dies eigentlich kein offizieller Name war, hat er sich in den letzten Jahrhunderten doch durchgesetzt.</p>
<p>Das Balkangebirge ist keineswegs &#8220;alt&#8221;, sondern hat sich eher erst spät &#8220;gefaltet&#8221;. Es besteht aus Granit, aber auch Karst, Gneis und Schiefer ist hier anzutreffen. Im Unterschied zum Rila- und Piringebirge war es in der Eiszeit nur sehr wenig zu Eis erstarrt, was an seinen Bildungen und nur einem einzigen Hochgebirgssee zu erkennen ist. Jedoch ist ein Teil des Reliefs des Balkangebirges typisch alpin.</p>
<p><strong>Besonderheiten:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_341" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<strong><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/surrounding-areas.jpg?9d7bd4"><img class="size-thumbnail wp-image-341 colorbox-560" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/surrounding-areas-150x150.jpg?9d7bd4" alt="Idylle im Balkangebirge" width="150" height="150" /></a></strong>
	<p class="wp-caption-text">Idylle im Balkangebirge</p>
</div>
<p><strong></strong></p>
<p>Neben seinen einmaligen Naturschönheiten ist das Balkangebirge auch noch für seine über die Jahrhunderte erhalten gebliebenen <strong>kulturhistorischen Denkmäler</strong> berühmt. Dazu gehören v. a. die im Gebirge verborgenen zahlreichen Klöster.</p>
<p>In den schweren Zeiten der Fremdherrschaft haben die Bulgaren versteckte Plätze gesucht, um dort ihre christlichen Heiligtümer zu schaffen und das Nationalbewusstsein zu erhalten. Kein anderes Gebirge in Bulgarien hat so vielen Kirchen ein Domizil geboten und sein Volk so tatkräftig unterstützt in dessen Kampf um das körperliche und geistige Überleben.</p>
<p>Ein kleiner Teil dieses geistigen Reichtums sind u. a. das <strong>Kloster Sedemte prestola</strong>, das <strong>Sokolski-Kloster</strong>, sowie die Klöster bei Tschiprovzi, Klissura, Tscherepisch, Sopot, Kalofer, Gloshden, Schipka, Djanovo, Kilifarevo und Kapinovo.</p>
<h3>Piringebirge, Rilagebirge und Rhodopen</h3>
<p>Angrenzend an das Balkan-Gebirge liegen noch weitere, kleinere Gebirgszüge, die ebenfalls sehr reizvoll sind. Dazu zählen das <a title="Piringebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=piringebirge">Piringebirge</a>, das <a title="Rilagebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rilagebirge">Rilagebirge</a> und die <a title="Rhodopen" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rhodopen">Rhodopen</a>.</p>
<h4>Piringebirge</h4>
<p>Das <strong>Pirin-Gebirge</strong> ist ein Hochgebirge mit stark alpinem Charakter im Südwesten Bulgariens. Es erstreckt sich auf ca. 40 km Länge von Nordwest nach Südost. Seine West-Ost-Ausdehnung beträgt ca. 25 km. Das Pirin gipfelt im 2914 m hohen <strong>Wichren</strong>. Das Gebirge ist gleichzeitig Bulgariens größter <strong>Nationalpark</strong> und nimmt eine Fläche von 264,9 km² ein.<span id="more-560"></span>Der <strong>Nationalpark Pirin</strong> wurde 1983 in die UNESCO-Liste des <strong>Weltnaturerbes</strong> aufgenommen. Der Name des Gebirges leitet sich aus Perun, der oberste Gott der slawischen Mythologie.</p>
<div id="attachment_345" class="wp-caption alignright" style="width: 150px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pirin-vihren.jpg?9d7bd4"><img class="size-thumbnail wp-image-345 colorbox-560" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pirin-vihren-150x150.jpg?9d7bd4" alt="Pirin-Gebirge" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Pirin-Gebirge</p>
</div>
<p>Dort entspringen mehrere Flüsse, welche zum Sammelgebietskessel der Flüsse Struma und Mesta gehören. Es gibt nur einen größeren <strong>Wasserfall</strong>, und zwar der Popinolashki mit einer Fallhöhe von 12 m. Das größte Wasserreichtum vom Pirin-Gebirge sind die <strong>wunderschönen Seen </strong>- davon gibt es sage und schreibe 176 Stück. Der größte und tiefste See im Pirin-Gebirge ist der Popovo-See. Der am höchsten gelegene See ist der Gorno-Polezhansko-See mit einer Höhe von 2.710 m über dem Meeresspiegel. Es gibt Pflanzenarten, die nur im Pirin-Gebirge vorkommen, wie den Pirin-Mohn (Papaver degenii), das Piringras, die Königskerze, das Edelweiß und andere mehr. Der berühmteste Baum im Pirin-Gebirge ist die Bergkiefer von Baykushev, welche den Namen ihres Entdeckers trägt, des Försters Baykushev. Man vermutet, dass der Baum über 1.300 Jahre alt ist.</p>
<h4>Rhodopen</h4>
<p>Die <strong>Rhodopen</strong> zeichnen sich nicht ganz klar und deutlich ab. Sie sind ein riesiges Labyrinth aus Anhöhen unterschiedlicher Länge, Höhe und Richtung, die durch tiefe Flusstäler voneinander getrennt sind. Dieses Gebirge hat für die historische Entwicklung der bulgarischen Nation eine ganz eigene Bedeutung. Sein heutiger Name stammt noch aus der Zeit des sagenhaften Orpheus. Man nannte es damals „Nachtigallenwälder“ und „Dospatdag“, doch diese Namen haben sich nicht behaupten können, sondern über die Jahrhunderte hinweg heißt es eben &#8220;Rhodopen&#8221;, wenn auch Herkunft und Symbolcharakter dieses Namens noch immer nicht mit Sicherheit geklärt sind. Manche bringen es mit der antiken heidnischen Götten Rhodopa in Verbindung, andere meinen, es sei eine Zusammensetzung der beiden slawischen Wörter „ruda“ (Erz) und „ropa“ (Grube), was bis zu einem gewissen Grade durchaus begründet ist, da das Gebirge von alters her durch Erzabbau bekannt ist.</p>
<p>Die Rhodopen gehören zu den ältesten Faltenbildungen in Bulgarien und bestehen vorwiegend aus Gneis, Amphibolen, Karstgestein und Granit. Besonders hübsch sind die Karstgebiete mit ihren tiefen Flusstälern, großen <strong>Höhlen</strong> und eigenwilligen Formen. Das Tuffgestein in den Ostrhodopen hat auch das Seine dazu beigetragen, dass sich Mutter Natur hier als Bildhauer bewiesen hat. Pilze sieht man dort und Pyramiden &#8211; Typische Eiszeitformen gibt es hier nicht, da das Gebirge nicht vereist gewesen ist.</p>
<p>Die Lage der Rhodopen im Südosten der Balkanhalbinsel bestimmt zu einem großen Teil auch ihr <strong>Klima</strong>. Übergangsklima herrscht hier, denn es wird sowohl durch die kühleren Nordwinde beeinflusst, als auch durch den warmen Hauch vom Mittelmeer her. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in den Ostrhodopen ist höher und beständiger und liegt so bei 12 – 13oC. In den Westrhodopen dagegen  variiert die mittlere Jahrestemperatur infolge der größeren Höhe über dem Meeresspiegel zwischen 5 und 9 oC. Der Übergangscharakter des Klimas in den Rhodopen macht sich auch beim Ablauf der jährlichen Niederschläge bemerkbar. In den Ostrhodopen fallen im Dezember die meisten Niederschläge und im August die wenigsten. In den Westrhodopen ist es umgekehrt, da überwiegen die sommerlichen Niederschläge. Während also das milde Klima mancherorts die Entwicklung von Kurwesen und Tourismus begünstigt, können andernorts wahre Paradiese für Skiläufer enstehen, so zum Beispiel in <a title="Pamporovo" href="http://www.osteuropa-reisen.net/balkan-gebirge/skigebiet-pamporovo-perle-in-den-rhodopen/">Pamporovo</a>, wo die dicke Schneedecke meist lange liegen bleibt.</p>
<h4>Rilagebirge</h4>
<p>Der älteste Name des <strong>Rila-Gebirges</strong> ist der thrakische &#8220;Dounkas&#8221; &#8211; das bedeutet &#8220;wasserreich&#8221;. Von den Thrakern stammt auch sein anderer Name, nämlich &#8220;Roula&#8221;, den die Slawen schließlich in &#8220;Rila&#8221; umgewandelt haben. Auch der ist mit dem Wasserreichtum des Gebirges verbunden (wörtlich: „wasserreiches Gebirge“).</p>
<p>Das Gebirge besteht hauptsächlich aus Granit. Anzutreffen sind auch noch Marmor, Kristallbildungen u. a. m. Die zweimalige Vereisung des Rilagebirges hat eine große Rolle bei der Gestaltung seines Reliefs gespielt. Die zahlreichen Eiszeitseen und –täler und die alpinen Berge sind der beste Beweis dafür.</p>
<p>Das <strong>Klima</strong> des Rilagebirges wird durch seine geografische Lage bestimmt, ist also an der Grenze zwischen Kontinental- und Mittelmeerklima. Die niedrigste Temperatur wurde im Februar auf dem <strong>Mussala</strong> gemessen, nämlich – 11.6oC. An dieser Stelle war auch die jemals in Bulgarien gemessene niedrigste Temperatur von – 31°C (ebenfalls im Februar). Im August steigt das Thermometer auf diesem Berg durchschnittlich auf 5°C an, und die höchste jemals gemessene Temperatur auf dem Mussala war 18°C.</p>
<p>Aufgrund seines Reliefs und seiner morphographischen Merkmale wird das Rilagebirge in vier Hauptabschnitte unterteilt: Ost-, Mittel-, Nordwest- und Südwestabschnitt. Die Abgrenzungen zwischen diesen Abschnitten bilden die kleinen Flüsse Tscherni Iskar, Levi Iskar, Beli Iskar, Rilska, Ilijna, Belischka und Stankova, sowie die Sattelkämme Kobilono branischte, Kadiin grob und Gorni kuki. Jeder der Hauptabschnitte ist seinerseits wiederum in mehrere Unterabschnitte unterteilt, die meist den Namen ihres höchsten bzw. zentral gelegenen Berges tragen.</p>
<p>Im Rilagebirge entspringen die bekanntesten bulgarischen <strong>Flüsse</strong>, von denen die einen ins Schwarze Meer münden und andere in die Ägäis, was bedeutet, dass die Hauptwasserscheide der Balkanhalbinsel eben durch dieses Gebirge verläuft. In Richtung Schwarzes Meer fließt einzig der Iskar, der allerdings bereits im Rilagebirge recht viele Zuflüsse hat, angefangen von seinen Quellflüssen Tscherni, Beli und Levi Iskar über noch viele kleinere Zuflüsse. Als Ausgangspunkt für den Iskar gelten die Tschanak-Seen im Nordwestrilagebirge ganz in der Nähe der sieben eiszeitlichen Rilaseen. Der größte bulgarische Fluss, die Mariza und auch die Mesta münden außerhalb Bulgariens ins Ägäische Meer. Ersterer entspringt den Maritschin-Seen südlich des Mussala, letzterer entwässert die Südhänge des Ostrilagebirges.</div>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Skigebiet Maljowiza</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 14:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skiurlaub in Osteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Rilagebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Winterurlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Maljowiza ist der Name eines Berges im nordwestlichen Teil des Rila-Gebirges. Weit unterhalb des Gipfels Maljowiza, in ca. sieben Kilometer Entfernung, liegt der sehr kleine Erholungsort Maljowiza („Maljowiza-Komplex“; 1700 m), der hauptsächlich aus dem Hotel Maljowiza, dem Hotel „Alen Mak“ und der zentralen Alpinistenschule des Bulgarischen Tourismusverbandes besteht, sowie das Skigebiet Maljowiza. Das Skigebiet hat nur [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_494" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/malyovitsa-winter-ifb-300x225.jpg?9d7bd4"><img class="size-medium wp-image-494 colorbox-493" style="border: 1px solid black;margin: 1px" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/malyovitsa-winter-ifb-300x225.jpg?9d7bd4" alt="malyovitsa-winter-ifb" width="210" height="158" /></a>
	<p class="wp-caption-text"> Gipfel Maljowiza</p>
</div>
<p style="padding-left: 270px"><strong>Maljowiza</strong> ist der Name eines <strong>Berges</strong> im nordwestlichen Teil des <a title="Rila-Gebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/category/balkan-gebirge/rila-gebirge/" target="_self">Rila-Gebirges</a>. Weit unterhalb des Gipfels Maljowiza, in ca. sieben Kilometer Entfernung, liegt der sehr kleine <strong>Erholungsort</strong> Maljowiza („Maljowiza-Komplex“; 1700 m), der hauptsächlich aus dem Hotel Maljowiza, dem Hotel „Alen Mak“ und der zentralen Alpinistenschule des Bulgarischen Tourismusverbandes besteht, sowie das <strong>Skigebiet </strong>Maljowiza.</p>
<p>Das Skigebiet hat nur zwei kleinere Pisten und zwei Schlepplifte.Die <strong>Alpinistenschule</strong> trug den offiziellen Namen „Zentrale Gebirgsschule Maljowiza“. Seit kurzem heißt sie offiziell „Ausbildungszentrum Maljowiza ‚Christo Prodanow‘“, benannt nachdem ersten Bulgaren, der den Mount Everest bestiegen hat. Die Schule bildet Kader für den Bulgarischen Tourismusverband aus, für die Feuerwehr, für die Grenztruppen und andere Spezialabteilungen.<span id="more-493"></span></p>
<p class="MsoNormal">Maljowiza ist wahrscheinlich unter den Bulgaren das populärste Erholungsgebiet in den Bergen. Der höchste Berg des <strong>Rila-Gebirges</strong> ist zwar der Musala (2925 m) und unweit (40 km) von ihm liegt der Gebirgskurort und das <strong>Skigebiet</strong> <strong>Borowetz</strong> mit seinen zahlreichen Pisten, die seit 1982 massiv ausgebaut wurden. Jedoch genießt der Maljowiza eine viel größere Bekanntheit und Beliebtheit unter den Bulgaren. Sein Bild ist allseits bekannt, es ist oft zu sehen und steht als Symbol für die <strong>Schönheit der bulgarischen Berge</strong>. Das Bild vom Maljowiza ist bei den Bulgaren oft kitschig verklärt. Am ehesten ist der Maljowiza mit dem typischen Bildern vom Königssee vergleichbar.</p>
<p>Die Beherbergungskapazitäten am Maljowiza sind relativ gering, verglichen mit seiner Popularität. Maljowiza ist zum Symbol des bulgarischen Alpinismus geworden.</p>
<p>Die asphaltierte Straße geht nur bis zum Maljowiza-Komplex (Maljowiza-Hotel und Alpinistenschule). Der weitere Weg zur Berghütte führt nur über Pfade. Die Asphaltstraße führt in das nächste Dorf <strong>Gowedarzi</strong> (13 km) und die nächste Stadt <strong>Samokow</strong> (27 km). Nach Gowedarzi verkehrt ein Linienbus; nach Samokow besteht einmal täglich eine Busverbindung. Nach Sofia sind es 86 km.<br />
[amazonshowcase_4dce1eb4b640b7cd6fc4c8319e74bd4b]</p>
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	</item>
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		<title>Kloster Rila: eines der gr&#246;&#223;ten orthodoxen Kl&#246;ster</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 13:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Kloster Rila liegt in Bulgarien im Rila-Gebirge. Es ist eines der größten orthodoxen Klöster und ist in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem Mönch Iwan Rilski gegründet. Im Mittelalter wurde das Kloster reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/kloster-rile-hauptkirche.jpg?9d7bd4"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-477 colorbox-476" style="margin: 1px" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/kloster-rile-hauptkirche-150x150.jpg?9d7bd4" alt="kloster-rila-hauptkirche" width="150" height="150" /></a></p>
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<p class="MsoNormal">Das <strong>Kloster Rila</strong> liegt in <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Bulgarien</span> im <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #888888"><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rilagebirge" target="_self"><span style="text-decoration: none">Rila</span>-Gebirge</a></span></span>. Es ist eines der größten <span style="color: windowtext;text-decoration: none">orthodoxen</span> <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Klöster</span> und ist in die Liste des <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Weltkulturerbes</span> der <span style="color: windowtext;text-decoration: none">UNESCO</span> aufgenommen worden.</p>
<p>Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem <strong>Mönch Iwan Rilski</strong> gegründet. Im Mittelalter wurde das Kloster reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens in<strong> Bulgarien</strong>. Durch den Zaren Iwan Schischman erhielt das Kloster im Jahr 1378 weitreichende Privilegien. Zahlreiche Schriftsteller, Künstler und Baumeister hinterließen Manuskripte, kirchliche und Profanbauten, Wandmalereien, Holzschnitzereien, liturgische Gefäße und Ikonen.</p>
<p class="MsoNormal">Mit der Eroberung Bulgariens durch die Osmanen im 14. und 15. Jahrhundert verlor das Kloster an Einfluss. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster geplündert und weitgehend zerstört. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster wieder aufgebaut. Die Reliquien von Iwan Rilski wurden aus der damaligen bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnowo zurück ins Kloster Rila verlegt. Auch unter osmanischer Herrschaft genoss das Kloster Privilegien ähnlich wie in vor-osmanischer Zeit. Allerdings verhinderte auch der Schutzbrief des Sultans in Istanbul Übergriffe nicht vollständig. 1466 wurde zwischen dem Kloster Rila und dem Kloster Heiliger Pantheleimon auf dem Athos ein Vertrag über eine Partnerschaft geschlossen.</p>
<p>Auch die Beziehungen zur Orthodoxen Kirche in Russland wurden verstärkt. Im Jahr 1558 wanderten viele Mönche des Klosters nach Russland aus. Im 16. und 17. Jahrhundert erweiterten sich die Beziehungen zu den anderen Nachbarländern Serbien, Rumänien und Griechenland.<span id="more-476"></span><img class="alignleft size-medium wp-image-478 colorbox-476" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/innenhof_rila-kloster-300x225.jpg?9d7bd4" alt="innenhof_rila-kloster" width="235" height="176" /></p>
<p>Die Epoche der bulgarischen Wiedergeburt im späten 18. und v.a. im 19. Jahrhundert gab neue Impulse für das Kloster Rila. Mit Spenden aus der Bevölkerung wurde das Kloster wiederhergestellt, erweitert und erneuert. Es wurde Treffpunkt tausender Pilger, Stifter, Baumeister und Künstler.</p>
<p>Die heutige Gestalt des Klosters stammt weitestgehend aus dem 19. Jahrhundert. Die Errichtung der Wohngebäude begann 1816. Das Rilakloster brannte 1833 nieder. Es wurde unter Leitung von Igumen (Abt) Jossif in seiner heutigen Form wiederaufgebaut. Die Hauptklosterkirche Sweta Bogorodiza wurde in den Jahren 1834–1837 von Pavel Ivanovitsch errichtet. Es ist eine Fünfkuppelkirche mit zwei seitlichen Kapellen. Der innere Raum ist mit Fresken religiöser Szenen und einer monumentalen <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Ikonostase</span> ausgeschmückt. Die zahlreichen Ikonen wurden von den bedeutendsten bulgarischen Malern der damaligen Zeit ausgeführt, unter anderem Sachari Sograf.Von der ehemaligen Chreljos-Kirche steht heute nur noch der gleichnamige Verteidigungsturm aus dem Jahr 1334. An diesen Turm wurde im Jahr 1844 ein kleiner Glockenturm angebaut.</p>
<p>Zu den Schätzen des Klostermuseums gehören neben zahlreichen <strong>Handschriften</strong> und <strong>Ikonen</strong> auch bedeutende Holzschnitzarbeiten. Unter anderem Raffails Kreuz. Auf dem 81 cm x 43 cm großen Holzkreuz sind 104 religiöse Szenen und 650 Kleinfiguren dargestellt. Eine bulgarische Sage beschreibt, dass der schnitzende Mönch über die Jahre bei dieser Arbeit erblindete.</p>
<p class="MsoNormal">
<p>[amazonshowcase_a08e4a6cf1f6fda2af1d87ac86b43e2b]</p>
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