Belogradchik Felsen: einfach erstaunlich!

Die Belogradchik Felsen sind eine Gruppe bizarrer Felsformationen aus Sandstein und Kalkstein, die eine Höhe von bis zu 200 m erreichen. Sie bilden ein Band, das 30 km lang und bis zu 3 km breit ist und befinden sich nördlich von den westlichen Hängen des Stara Planina, in der Nähe der Stadt Belogradchik in Bulgarien. Die Formationen sind ein Produkt der Erosion.

Diese sehr schönen und einzigartigen Felsen erinnern an Figuren von Menschen und Tieren. Die Legende besagt, dass sie gute Menschen waren, die von einem gemeinen Zauberer verzaubert wurden. Sie sind auch als die „Bulgarischen Stonehenge“ bekannt.

Die Belogradchik Felsen sind Teilnehmer im Wettbewerb für Die Neuen Sieben Wunder der Welt und sind zur Zeit auf Platz zwei. Sie können sie hier unterstützen.

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Balkan-Gebirge – Übersicht

Das Balkangebirge ist mit 550 km Länge das größte bulgarische Gebirge. Es erstreckt sich über die gesamte Länge von Bulgarien von der serbischen Grenze bis ans Schwarze Meer. Im Norden grenzt das Balkangebirge an die Donauebene, im Süden an den Sofioter Talkessel, an das Sredna-Gora-Gebirge und an die Thrakische Tiefebene.

Der höchste Berg ist mit 2.376 m der Botev. Die Kette des Balkangebirges ist die Hauptwasserscheide Bulgariens. Hier entspringen viele Flüsse, die in die Donau und somit ins Schwarze Meer münden.

Das Westbalkangebirge ist bis zum Pass von Zlatitsa 215 km lang, hier steht der höchste Berg Kom mit 2.016 m. Das Mittelbalkangebirge liegt zwischen den Pässen bei Zlatitsa und Vratnik, welches den höchsten, schönsten und am meisten besuchten Abschnitt des Gebirges bildet. Neben dem höchsten Berg Botev liegen hier noch Veshen (2.198 m.), Goljam Kupen (2.169 m.), Ambaritsa (2.166 m.) und Malak Kupen (2.141 m.). In diesem Gebiet gibt es viele Naturschutzgebiete, Naturparks und Wasserfälle. Im Schipka-Pass auf dem Gipfel Stoletov erhebt sich das 32 m hohe Granitdenkmal Schipka. Hier befindet sich auch der Nationalpark Zentralbalkangebirge sowie verschiedene Klöster.

Das Ostbalkangebirge beginnt am Vratnik-Pass und reicht bis an die Schwarzmeerküste. Hier ist das Gebirge weniger hoch, hügelreich und leicht begehbar. Am meisten besucht sind der Naturpark “Die Blauen Felsen“ sowie die Städte aus der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt.

Klima:

Das Balkangebirge ist eine Klimascheide zwischen dem gemäßigt kontinentalen Klima Nordbulgariens und dem milderen, von der Ägäis beeinflussten Klima Südbulgariens. Es schützt Südbulgarien vor den kalten Nordwinden, die besonders im Winter recht unangenehm werden können. Oft bilden sich allerdings auch so genannte Fallwinde, die von den Kämmen in die Talkessel mit einer Geschwindigkeit bis zu 30 m pro Sekunde einfallen.

Das Balkangebirge ist das windigste und nebligste Gebirge Bulgariens. Die durchschnittlichen Temperaturwerte auf dem Botevgipfel belaufen sich im Januar auf – 8.9 °Celsius und im Juli auf 7.6 °Celsius. Die meisten Niederschläge fallen im Mai und Juni, am trockensten ist es im Februar. Schnee gibt es meist nur an den Nordhängen. Dort bleibt er auch für lange Zeit liegen, während er an den Südhängen nur stellenweise auftritt. Wegen der starken Winde bilden sich auf den Gebirgskämmen häufig Vorhänge, die dann auch als Lawinen herunterkommen können.

Geschichte:

Der Name „Altes Gebirge“ erscheint erstmals im Jahre 1533 in der Reisebeschreibung des dalmatinischen Reisenden Antun Vrantschitsch. Der Name Balkangebirge ist allerdings älter. Zu seiner Herkunft gibt es verschiedene Vermutungen, und obwohl dies eigentlich kein offizieller Name war, hat er sich in den letzten Jahrhunderten doch durchgesetzt.

Das Balkangebirge ist keineswegs „alt“, sondern hat sich eher erst spät „gefaltet“. Es besteht aus Granit, aber auch Karst, Gneis und Schiefer ist hier anzutreffen. Im Unterschied zum Rila- und Piringebirge war es in der Eiszeit nur sehr wenig zu Eis erstarrt, was an seinen Bildungen und nur einem einzigen Hochgebirgssee zu erkennen ist. Jedoch ist ein Teil des Reliefs des Balkangebirges typisch alpin.

Besonderheiten:

 

 

 

Neben seinen einmaligen Naturschönheiten ist das Balkangebirge auch noch für seine über die Jahrhunderte erhalten gebliebenen kulturhistorischen Denkmäler berühmt. Dazu gehören v. a. die im Gebirge verborgenen zahlreichen Klöster.

In den schweren Zeiten der Fremdherrschaft haben die Bulgaren versteckte Plätze gesucht, um dort ihre christlichen Heiligtümer zu schaffen und das Nationalbewusstsein zu erhalten. Kein anderes Gebirge in Bulgarien hat so vielen Kirchen ein Domizil geboten und sein Volk so tatkräftig unterstützt in dessen Kampf um das körperliche und geistige Überleben.

Ein kleiner Teil dieses geistigen Reichtums sind u. a. das Kloster Sedemte prestola, das Sokolski-Kloster, sowie die Klöster bei Tschiprovzi, Klissura, Tscherepisch, Sopot, Kalofer, Gloshden, Schipka, Djanovo, Kilifarevo und Kapinovo.

Piringebirge, Rilagebirge und Rhodopen

Angrenzend an das Balkan-Gebirge liegen noch weitere, kleinere Gebirgszüge, die ebenfalls sehr reizvoll sind. Dazu zählen das Piringebirge, das Rilagebirge und die Rhodopen.

Piringebirge

Das Pirin-Gebirge ist ein Hochgebirge mit stark alpinem Charakter im Südwesten Bulgariens. Es erstreckt sich auf ca. 40 km Länge von Nordwest nach Südost. Seine West-Ost-Ausdehnung beträgt ca. 25 km. Das Pirin gipfelt im 2914 m hohen Wichren. Das Gebirge ist gleichzeitig Bulgariens größter Nationalpark und nimmt eine Fläche von 264,9 km² ein. [Read more…]

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Skigebiet Maljowiza

Maljowiza ist der Name eines Berges im nordwestlichen Teil des Rila-Gebirges. Weit unterhalb des Gipfels Maljowiza, in ca. sieben Kilometer Entfernung, liegt der sehr kleine Erholungsort Maljowiza („Maljowiza-Komplex“; 1700 m), der hauptsächlich aus dem Hotel Maljowiza, dem Hotel „Alen Mak“ und der zentralen Alpinistenschule des Bulgarischen Tourismusverbandes besteht, sowie das Skigebiet Maljowiza.

Das Skigebiet hat nur zwei kleinere Pisten und zwei Schlepplifte.Die Alpinistenschule trug den offiziellen Namen „Zentrale Gebirgsschule Maljowiza“. Seit kurzem heißt sie offiziell „Ausbildungszentrum Maljowiza ‚Christo Prodanow‘“, benannt nachdem ersten Bulgaren, der den Mount Everest bestiegen hat. Die Schule bildet Kader für den Bulgarischen Tourismusverband aus, für die Feuerwehr, für die Grenztruppen und andere Spezialabteilungen. [Read more…]

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Kloster Rila: eines der größten orthodoxen Klöster

 

 

Das Kloster Rila liegt in Bulgarien im Rila-Gebirge. Es ist eines der größten orthodoxen Klöster und ist in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden.

Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem Mönch Iwan Rilski gegründet. Im Mittelalter wurde das Kloster reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens in Bulgarien. Durch den Zaren Iwan Schischman erhielt das Kloster im Jahr 1378 weitreichende Privilegien. Zahlreiche Schriftsteller, Künstler und Baumeister hinterließen Manuskripte, kirchliche und Profanbauten, Wandmalereien, Holzschnitzereien, liturgische Gefäße und Ikonen.

Mit der Eroberung Bulgariens durch die Osmanen im 14. und 15. Jahrhundert verlor das Kloster an Einfluss. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster geplündert und weitgehend zerstört. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster wieder aufgebaut. Die Reliquien von Iwan Rilski wurden aus der damaligen bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnowo zurück ins Kloster Rila verlegt. Auch unter osmanischer Herrschaft genoss das Kloster Privilegien ähnlich wie in vor-osmanischer Zeit. Allerdings verhinderte auch der Schutzbrief des Sultans in Istanbul Übergriffe nicht vollständig. 1466 wurde zwischen dem Kloster Rila und dem Kloster Heiliger Pantheleimon auf dem Athos ein Vertrag über eine Partnerschaft geschlossen.

Auch die Beziehungen zur Orthodoxen Kirche in Russland wurden verstärkt. Im Jahr 1558 wanderten viele Mönche des Klosters nach Russland aus. Im 16. und 17. Jahrhundert erweiterten sich die Beziehungen zu den anderen Nachbarländern Serbien, Rumänien und Griechenland. [Read more…]