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	<title>Osteuropa Reisen &#187; Rhodopen</title>
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		<title>Balkan-Gebirge &#8211; &#220;bersicht</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 17:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Balkangebirge ist mit 550 km L&#228;nge das gr&#246;&#223;te bulgarische Gebirge. Es erstreckt sich &#252;ber die gesamte L&#228;nge von Bulgarien von der serbischen Grenze bis ans Schwarze Meer. Im Norden grenzt das Balkangebirge an die Donauebene, im S&#252;den an den Sofioter Talkessel, an das Sredna-Gora-Gebirge und an die Thrakische Tiefebene. Der h&#246;chste Berg ist mit 2.376 m der Botev. Die [...]


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<p>Das <strong>Balkangebirge</strong> ist mit 550 km L&#228;nge das gr&#246;&#223;te bulgarische Gebirge. Es erstreckt sich &#252;ber die gesamte L&#228;nge von Bulgarien von der serbischen Grenze bis ans <a title="Schwarzes Meer - &#220;bersicht" href="http://www.osteuropa-reisen.net/schwarzes-meer-2/das-schwarze-meer-ubersicht/" target="_self">Schwarze Meer</a>. Im Norden grenzt das Balkangebirge an die Donauebene, im S&#252;den an den Sofioter Talkessel, an das Sredna-Gora-Gebirge und an die Thrakische Tiefebene.</p>
<div id="attachment_335" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/stara-planina.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-335 " title="Balkangebirge" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/stara-planina-150x150.jpg" alt="Balkangebirge" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Balkangebirge (Quelle: ...)</p>
</div>
<p>Der h&#246;chste Berg ist mit 2.376 m der <strong>Botev</strong>. Die Kette des Balkangebirges ist die Hauptwasserscheide Bulgariens. Hier entspringen viele Fl&#252;sse, die in die Donau und somit ins Schwarze Meer m&#252;nden.</p>
<p>Das <strong>Westbalkangebirge</strong> ist bis zum Pass von Zlatitsa 215 km lang, hier steht der h&#246;chste Berg Kom mit 2.016 m. Das <strong>Mittelbalkangebirge</strong> liegt zwischen den P&#228;ssen bei Zlatitsa und Vratnik, welches den h&#246;chsten, sch&#246;nsten und am meisten besuchten Abschnitt des Gebirges bildet. Neben dem h&#246;chsten Berg Botev liegen hier noch Veshen (2.198 m.), Goljam Kupen (2.169 m.), Ambaritsa (2.166 m.) und Malak Kupen (2.141 m.). In diesem Gebiet gibt es viele <strong>Naturschutzgebiete, Naturparks und Wasserf&#228;lle</strong>. Im Schipka-Pass auf dem Gipfel Stoletov erhebt sich das 32 m hohe Granitdenkmal Schipka. Hier befindet sich auch der <strong>Nationalpark Zentralbalkangebirge</strong> sowie verschiedene <strong>Kl&#246;ster</strong>.</p>
<p>Das <strong>Ostbalkangebirge</strong> beginnt am Vratnik-Pass und reicht bis an die Schwarzmeerk&#252;ste. Hier ist das Gebirge weniger hoch, h&#252;gelreich und leicht begehbar. Am meisten besucht sind der <strong>Naturpark &#8221;Die Blauen Felsen&#8221;</strong> sowie die St&#228;dte aus der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt.</p>
<p><strong>Klima:</strong></p>
<p>Das Balkangebirge ist eine Klimascheide zwischen dem gem&#228;&#223;igt kontinentalen Klima Nordbulgariens und dem milderen, von der &#196;g&#228;is beeinflussten Klima S&#252;dbulgariens. Es sch&#252;tzt S&#252;dbulgarien vor den kalten Nordwinden, die besonders im Winter recht unangenehm werden k&#246;nnen. Oft bilden sich allerdings auch so genannte Fallwinde, die von den K&#228;mmen in die Talkessel mit einer Geschwindigkeit bis zu 30 m pro Sekunde einfallen.</p>
<p>Das Balkangebirge ist das windigste und nebligste Gebirge Bulgariens. Die durchschnittlichen Temperaturwerte auf dem Botevgipfel belaufen sich im Januar auf &#8211; 8.9 °Celsius und im Juli auf 7.6 °Celsius. Die meisten Niederschl&#228;ge fallen im Mai und Juni, am trockensten ist es im Februar. Schnee gibt es meist nur an den Nordh&#228;ngen. Dort bleibt er auch f&#252;r lange Zeit liegen, w&#228;hrend er an den S&#252;dh&#228;ngen nur stellenweise auftritt. Wegen der starken Winde bilden sich auf den Gebirgsk&#228;mmen h&#228;ufig Vorh&#228;nge, die dann auch als Lawinen herunterkommen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Geschichte:</strong></p>
<p>Der Name <strong>&#8220;Altes Gebirge&#8221;</strong> erscheint erstmals im Jahre 1533 in der Reisebeschreibung des dalmatinischen Reisenden Antun Vrantschitsch. Der Name Balkangebirge ist allerdings &#228;lter. Zu seiner Herkunft gibt es verschiedene Vermutungen, und obwohl dies eigentlich kein offizieller Name war, hat er sich in den letzten Jahrhunderten doch durchgesetzt.</p>
<p>Das Balkangebirge ist keineswegs &#8220;alt&#8221;, sondern hat sich eher erst sp&#228;t &#8220;gefaltet&#8221;. Es besteht aus Granit, aber auch Karst, Gneis und Schiefer ist hier anzutreffen. Im Unterschied zum Rila- und Piringebirge war es in der Eiszeit nur sehr wenig zu Eis erstarrt, was an seinen Bildungen und nur einem einzigen Hochgebirgssee zu erkennen ist. Jedoch ist ein Teil des Reliefs des Balkangebirges typisch alpin.</p>
<p><strong>Besonderheiten:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_341" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<strong><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/surrounding-areas.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-341" title="surrounding-areas" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/surrounding-areas-150x150.jpg" alt="Idylle im Balkangebirge" width="150" height="150" /></a></strong>
	<p class="wp-caption-text">Idylle im Balkangebirge</p>
</div>
<p><strong></strong></p>
<p>Neben seinen einmaligen Natursch&#246;nheiten ist das Balkangebirge auch noch f&#252;r seine &#252;ber die Jahrhunderte erhalten gebliebenen <strong>kulturhistorischen Denkm&#228;ler</strong> ber&#252;hmt. Dazu geh&#246;ren v. a. die im Gebirge verborgenen zahlreichen Kl&#246;ster.</p>
<p>In den schweren Zeiten der Fremdherrschaft haben die Bulgaren versteckte Pl&#228;tze gesucht, um dort ihre christlichen Heiligt&#252;mer zu schaffen und das Nationalbewusstsein zu erhalten. Kein anderes Gebirge in Bulgarien hat so vielen Kirchen ein Domizil geboten und sein Volk so tatkr&#228;ftig unterst&#252;tzt in dessen Kampf um das k&#246;rperliche und geistige &#220;berleben.</p>
<p>Ein kleiner Teil dieses geistigen Reichtums sind u. a. das <strong>Kloster Sedemte prestola</strong>, das <strong>Sokolski-Kloster</strong>, sowie die Kl&#246;ster bei Tschiprovzi, Klissura, Tscherepisch, Sopot, Kalofer, Gloshden, Schipka, Djanovo, Kilifarevo und Kapinovo.</p>
<h3>Piringebirge, Rilagebirge und Rhodopen</h3>
<p>Angrenzend an das Balkan-Gebirge liegen noch weitere, kleinere Gebirgsz&#252;ge, die ebenfalls sehr reizvoll sind. Dazu z&#228;hlen das <a title="Piringebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=piringebirge">Piringebirge</a>, das <a title="Rilagebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rilagebirge">Rilagebirge</a> und die <a title="Rhodopen" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rhodopen">Rhodopen</a>.</p>
<h4>Piringebirge</h4>
<p>Das <strong>Pirin-Gebirge</strong> ist ein Hochgebirge mit stark alpinem Charakter im S&#252;dwesten Bulgariens. Es erstreckt sich auf ca. 40 km L&#228;nge von Nordwest nach S&#252;dost. Seine West-Ost-Ausdehnung betr&#228;gt ca. 25 km. Das Pirin gipfelt im 2914 m hohen <strong>Wichren</strong>. Das Gebirge ist gleichzeitig Bulgariens gr&#246;&#223;ter <strong>Nationalpark</strong> und nimmt eine Fl&#228;che von 264,9 km² ein.<span id="more-560"></span>Der <strong>Nationalpark Pirin</strong> wurde 1983 in die UNESCO-Liste des <strong>Weltnaturerbes</strong> aufgenommen. Der Name des Gebirges leitet sich aus Perun, der oberste Gott der slawischen Mythologie.</p>
<div id="attachment_345" class="wp-caption alignright" style="width: 150px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pirin-vihren.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-345" title="pirin-vihren" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pirin-vihren-150x150.jpg" alt="Pirin-Gebirge" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Pirin-Gebirge</p>
</div>
<p>Dort entspringen mehrere Fl&#252;sse, welche zum Sammelgebietskessel der Fl&#252;sse Struma und Mesta geh&#246;ren. Es gibt nur einen gr&#246;&#223;eren <strong>Wasserfall</strong>, und zwar der Popinolashki mit einer Fallh&#246;he von 12 m. Das gr&#246;&#223;te Wasserreichtum vom Pirin-Gebirge sind die <strong>wundersch&#246;nen Seen </strong>- davon gibt es sage und schreibe 176 St&#252;ck. Der gr&#246;&#223;te und tiefste See im Pirin-Gebirge ist der Popovo-See. Der am h&#246;chsten gelegene See ist der Gorno-Polezhansko-See mit einer H&#246;he von 2.710 m &#252;ber dem Meeresspiegel. Es gibt Pflanzenarten, die nur im Pirin-Gebirge vorkommen, wie den Pirin-Mohn (Papaver degenii), das Piringras, die K&#246;nigskerze, das Edelwei&#223; und andere mehr. Der ber&#252;hmteste Baum im Pirin-Gebirge ist die Bergkiefer von Baykushev, welche den Namen ihres Entdeckers tr&#228;gt, des F&#246;rsters Baykushev. Man vermutet, dass der Baum &#252;ber 1.300 Jahre alt ist.</p>
<h4>Rhodopen</h4>
<p>Die <strong>Rhodopen</strong> zeichnen sich nicht ganz klar und deutlich ab. Sie sind ein riesiges Labyrinth aus Anh&#246;hen unterschiedlicher L&#228;nge, H&#246;he und Richtung, die durch tiefe Flusst&#228;ler voneinander getrennt sind. Dieses Gebirge hat f&#252;r die historische Entwicklung der bulgarischen Nation eine ganz eigene Bedeutung. Sein heutiger Name stammt noch aus der Zeit des sagenhaften Orpheus. Man nannte es damals „Nachtigallenw&#228;lder“ und „Dospatdag“, doch diese Namen haben sich nicht behaupten k&#246;nnen, sondern &#252;ber die Jahrhunderte hinweg hei&#223;t es eben &#8220;Rhodopen&#8221;, wenn auch Herkunft und Symbolcharakter dieses Namens noch immer nicht mit Sicherheit gekl&#228;rt sind. Manche bringen es mit der antiken heidnischen G&#246;tten Rhodopa in Verbindung, andere meinen, es sei eine Zusammensetzung der beiden slawischen W&#246;rter „ruda“ (Erz) und „ropa“ (Grube), was bis zu einem gewissen Grade durchaus begr&#252;ndet ist, da das Gebirge von alters her durch Erzabbau bekannt ist.</p>
<p>Die Rhodopen geh&#246;ren zu den &#228;ltesten Faltenbildungen in Bulgarien und bestehen vorwiegend aus Gneis, Amphibolen, Karstgestein und Granit. Besonders h&#252;bsch sind die Karstgebiete mit ihren tiefen Flusst&#228;lern, gro&#223;en <strong>H&#246;hlen</strong> und eigenwilligen Formen. Das Tuffgestein in den Ostrhodopen hat auch das Seine dazu beigetragen, dass sich Mutter Natur hier als Bildhauer bewiesen hat. Pilze sieht man dort und Pyramiden &#8211; Typische Eiszeitformen gibt es hier nicht, da das Gebirge nicht vereist gewesen ist.</p>
<p>Die Lage der Rhodopen im S&#252;dosten der Balkanhalbinsel bestimmt zu einem gro&#223;en Teil auch ihr <strong>Klima</strong>. &#220;bergangsklima herrscht hier, denn es wird sowohl durch die k&#252;hleren Nordwinde beeinflusst, als auch durch den warmen Hauch vom Mittelmeer her. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in den Ostrhodopen ist h&#246;her und best&#228;ndiger und liegt so bei 12 – 13oC. In den Westrhodopen dagegen  variiert die mittlere Jahrestemperatur infolge der gr&#246;&#223;eren H&#246;he &#252;ber dem Meeresspiegel zwischen 5 und 9 oC. Der &#220;bergangscharakter des Klimas in den Rhodopen macht sich auch beim Ablauf der j&#228;hrlichen Niederschl&#228;ge bemerkbar. In den Ostrhodopen fallen im Dezember die meisten Niederschl&#228;ge und im August die wenigsten. In den Westrhodopen ist es umgekehrt, da &#252;berwiegen die sommerlichen Niederschl&#228;ge. W&#228;hrend also das milde Klima mancherorts die Entwicklung von Kurwesen und Tourismus beg&#252;nstigt, k&#246;nnen andernorts wahre Paradiese f&#252;r Skil&#228;ufer enstehen, so zum Beispiel in <a title="Pamporovo" href="http://www.osteuropa-reisen.net/balkan-gebirge/skigebiet-pamporovo-perle-in-den-rhodopen/">Pamporovo</a>, wo die dicke Schneedecke meist lange liegen bleibt.</p>
<h4>Rilagebirge</h4>
<p>Der &#228;lteste Name des <strong>Rila-Gebirges</strong> ist der thrakische &#8220;Dounkas&#8221; &#8211; das bedeutet &#8220;wasserreich&#8221;. Von den Thrakern stammt auch sein anderer Name, n&#228;mlich &#8220;Roula&#8221;, den die Slawen schlie&#223;lich in &#8220;Rila&#8221; umgewandelt haben. Auch der ist mit dem Wasserreichtum des Gebirges verbunden (w&#246;rtlich: „wasserreiches Gebirge“).</p>
<p>Das Gebirge besteht haupts&#228;chlich aus Granit. Anzutreffen sind auch noch Marmor, Kristallbildungen u. a. m. Die zweimalige Vereisung des Rilagebirges hat eine gro&#223;e Rolle bei der Gestaltung seines Reliefs gespielt. Die zahlreichen Eiszeitseen und –t&#228;ler und die alpinen Berge sind der beste Beweis daf&#252;r.</p>
<p>Das <strong>Klima</strong> des Rilagebirges wird durch seine geografische Lage bestimmt, ist also an der Grenze zwischen Kontinental- und Mittelmeerklima. Die niedrigste Temperatur wurde im Februar auf dem <strong>Mussala</strong> gemessen, n&#228;mlich – 11.6oC. An dieser Stelle war auch die jemals in Bulgarien gemessene niedrigste Temperatur von – 31°C (ebenfalls im Februar). Im August steigt das Thermometer auf diesem Berg durchschnittlich auf 5°C an, und die h&#246;chste jemals gemessene Temperatur auf dem Mussala war 18°C.</p>
<p>Aufgrund seines Reliefs und seiner morphographischen Merkmale wird das Rilagebirge in vier Hauptabschnitte unterteilt: Ost-, Mittel-, Nordwest- und S&#252;dwestabschnitt. Die Abgrenzungen zwischen diesen Abschnitten bilden die kleinen Fl&#252;sse Tscherni Iskar, Levi Iskar, Beli Iskar, Rilska, Ilijna, Belischka und Stankova, sowie die Sattelk&#228;mme Kobilono branischte, Kadiin grob und Gorni kuki. Jeder der Hauptabschnitte ist seinerseits wiederum in mehrere Unterabschnitte unterteilt, die meist den Namen ihres h&#246;chsten bzw. zentral gelegenen Berges tragen.</p>
<p>Im Rilagebirge entspringen die bekanntesten bulgarischen <strong>Fl&#252;sse</strong>, von denen die einen ins Schwarze Meer m&#252;nden und andere in die &#196;g&#228;is, was bedeutet, dass die Hauptwasserscheide der Balkanhalbinsel eben durch dieses Gebirge verl&#228;uft. In Richtung Schwarzes Meer flie&#223;t einzig der Iskar, der allerdings bereits im Rilagebirge recht viele Zufl&#252;sse hat, angefangen von seinen Quellfl&#252;ssen Tscherni, Beli und Levi Iskar &#252;ber noch viele kleinere Zufl&#252;sse. Als Ausgangspunkt f&#252;r den Iskar gelten die Tschanak-Seen im Nordwestrilagebirge ganz in der N&#228;he der sieben eiszeitlichen Rilaseen. Der gr&#246;&#223;te bulgarische Fluss, die Mariza und auch die Mesta m&#252;nden au&#223;erhalb Bulgariens ins &#196;g&#228;ische Meer. Ersterer entspringt den Maritschin-Seen s&#252;dlich des Mussala, letzterer entw&#228;ssert die S&#252;dh&#228;nge des Ostrilagebirges.</div>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Skigebiet Pamporowo: Eine Perle in den Rhodopen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="mceTemp">
<dl id="attachment_499" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pamporovo.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-499" title="pamporovo" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pamporovo-150x150.jpg" alt="pamporovo 150x150 Skigebiet Pamporowo: Eine Perle in den Rhodopen " width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamporowo</strong> liegt auf einer H&#246;he von 1650 m im Perelik-Abschnitt der Westrohodopen und in einem der h&#252;bschesten Winkel der<strong> Orpheus-Berge</strong> auf dem <strong>Balkan</strong>. Seinen Namen hat es nach den Karawanenmauleseln des Einwohners von Smoljan Rajtscho Belev bekommen. Die sind n&#228;mlich immer wie die Waggons eines Zuges (aus dem T&#252;rkischen „pampor“ = Zug) einer hinter dem anderen hergetrabt, um die Waren zu transportieren. 1933 hat Tschitschovski aus Tschepelare hier die erste Touristenpension bauen lassen und so den Grundstein f&#252;r den heutigen <strong>Wintersportort </strong>gelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kombination aus lauter nat&#252;rlichen Bedingungen macht ihn allerdings im Sommer genau so anziehend wie im Winter, denn die herrlichen weit ausgedehnten Fichtenw&#228;lder, die malerischen Waldwiesen, die bizarren Felsformen (z. B. die <strong>Orpheus-Felsen</strong>) und die sch&#246;nen und hohen Berge Sneshanka (1925 m), Murgavez (1858 m) und Orleto sind wahrhaftig ein Paradies. Da der Untergrund hier aus Marmor besteht, wird die fallende Feuchtigkeit rasch aufgesaugt und kann ablaufen. Au&#223;erdem herrscht hier stets die sch&#246;nste frische Luft.[amazonshowcase_cdb4a0bd117074760deb38a62064a6ef]<span id="more-498"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wegen der N&#228;he des Mittelmeeres sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht nicht sehr gro&#223;. Die umliegenden hohen Berge sch&#252;tzen <strong>Pamporowo</strong> vor den Winden, helfen aber auch im Winter, damit der Schnee an den Nordh&#228;ngen von Sneshanka und Murgavez bis sp&#228;t ins Jahr hinein liegen bleibt. Die Region hat viele ganz nat&#252;rliche <strong>Skigebiete</strong>, auf denen zahlreiche Pisten unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen angelegt worden sind, zu denen moderne Anlagen geh&#246;ren, insgesamt 5 Sessellifte, 13 Schlepplifte und 17 500 m Gesamtl&#228;nge an alpinen Skipisten. Pamporowo liegt 16 km von Smoljan entfernt, 15 km von Tschepelare, 35 km von Devin, 83 km von Plovdiv und ungef&#228;hr 240 km von <strong>Sofia</strong>. Mit all diesen St&#228;dten ist es durch regelm&#228;&#223;igen Busverkehr verbunden. Die Lage des Luftkurortes kann bei klarem Wetter schon von weitem ausgemacht werden, und zwar an dem hohen Fernsehturm auf dem Sneshanka-Gipfel, wo an der letzten Sesselliftstation auch ein Café mit einem herrlichen Rundblick ist. &#220;bernachtungsm&#246;glichkeiten gibt es in <strong>Pamporovo</strong> mehr als genug, und das f&#252;r Touristen mit unterschiedlich dickem Geldbeutel. Das einzige *****-<strong>Sterne-Hotel</strong> im Gebirge ist „Pamporovo“, gegen&#252;ber der Gottesmutterkirche. Viel Gem&#252;tlichkeit bieten aber auch die ***-Sterne-Hotels Perelik, Arfa, Murgavez und Prespa, gefolgt von den **-Sterne-Hotels Evridika, Roshen, Orfej, Panorama und Sneshanka. *-Stern-Hotels sind Belite kaschti, Bor, Duke´s place, Meistor Manol, Markoni und Gorski raj. Ein angenehmes Flair hat auch die Villensiedlung Malina. F&#252;r Besucher mit einem d&#252;nneren Geldbeutel ist auch f&#252;r Unterkunft gesorgt, und zwar in den Bergh&#252;tten Studenez (an der unteren Station des Sesselliftes zum Sneshanka-Berg) und Smoljanski esera (an einem der sch&#246;nen gleichnamigen Seen zwischen Smoljan und Pamporovo, bis zu dem man vom Sneshanka-Berg mit dem Sessellift gelangen kann).</p>
<p style="text-align: justify;">Essen und Trinken findet man im Luftkurort in zahlreichen gem&#252;tlichen Lokalen, die bulgarische K&#252;che, speziell die der <strong>Rhodopen</strong> anbieten. Ein Beispiel daf&#252;r ist das volkst&#252;mliche Lokal Tschevermeto, in dem jeder Gast von einem ungemein leckeren am Spie&#223; gebratenen Lamm kostet. Pamporowo ist Ausgangspunkt f&#252;r markierte Wanderwegen in Richtung: Bergh&#252;tten Smoljanski esera (2,15 Stunden bzw. 40 Minuten mit zwei Liften), Izgrev (in Tschernatiza &#8211; 6Stunden), Momtschil junak (in Prespa – 4,5 Stunden), Perelik (unterhalb des h&#246;chsten Berges Goljam Perelik – 4,5 Stunden), D&#246;rfchen Progled (1,5 Stunden), Smoljan (3 Stunden), Orpheus-Felsen (20 Minuten vom Sheshanka-Berg), Mugavez-Berg (1 Stunde). Die Bergh&#252;tte Studenez ist ein Punkt des europ&#228;ischen Wanderwegs E – 8.</p>


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