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	<title>Osteuropa Reisen &#187; Piringebirge</title>
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	<description>Entdecke die schönsten Reiseziele Osteuropas</description>
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		<title>Pirin Nationalpark</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 16:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der bulgarische Nationalpark Pirin ist seit dem Jahr 1983 von UNESCO anerkannt. Er befindet sich in der Nähe von Bansko im schönsten Teil des Pirin-Gebirges auf einer Fläche von über 26 000 Hektar. Aufwärts bis ca. 1000 m über dem Meeresspiegel, im Abschnitt des Vihren-Gipfels, sind Flora und Fauna besonders gut erhalten. Hier zu sehen [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der <strong>bulgarische</strong> <strong>Nationalpark Pirin</strong> ist seit dem Jahr 1983 von UNESCO anerkannt. Er befindet sich in der Nähe von <a title="Bansko - Skiparadies auf dem Balkan" href="http://www.osteuropa-reisen.net/bansko-skiparadies-auf-dem-balkan/391/" target="_self">Bansko</a> im schönsten Teil des <a title="Pirin-Gebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/category/balkan-gebirge/pirin-gebirge/" target="_self">Pirin-Gebirges</a> auf einer Fläche von über 26 000 Hektar. Aufwärts bis ca. 1000 m über dem Meeresspiegel, im Abschnitt des Vihren-Gipfels, sind Flora und Fauna besonders gut erhalten. Hier zu sehen ist der älteste Baum in<strong> Bulgarien</strong> (&#8220;Bajkuscheva Mura“),  der über 1200 Jahre alt ist. Auf einem sehr kleinen Abschnitt des Pirin-Nationalparks kann man viele seltene Heilkräuter und naturgeschützte Pflanzen, Vögel und Tiere  sehen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xDytF3qChRI"><object width="360" height="225"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xDytF3qChRI" /></object><br />
</a></p>
<p>Mehr als 50 Gipfel mit einer Höhe über 2600 Meter, ca. 70 <strong>eisbedeckte Seen</strong>, viele atemberaubend <strong>schöne Wasserfälle</strong>, geheimnisvolle Höhlen und majestätische Schluchten gehören zur Magie des Pirin-Parks. Das ökologische Gleichgewicht, die vielfältige Flora und Fauna, die <strong>guten touristischen Bedingungen</strong> und die eingenständigen Dörfer, die einmalige Folklore und die leckeren Gerichte der bulgarischen Nationalküche ziehen alljene, die <strong>Natur und Tourismus</strong> mögen, wie ein Magnet an.</p>
<p><strong>Buchtipp</strong>: Der Autor Frank Pobell beschreibt in seinem Buch &#8220;<em>Begegnungen im Pirin Gebirge</em>&#8221; in diversen Episoden Land und Leute der Region. Da der Autor selbst in das Gebirge gezogen ist, spricht er aus Erfahrung, wenn er Land und Leute beschreibt. Für Urlauber der Region ist dieses Buch genauso lesenswert wie für Interessierte des Landes.</p>
<p>[amazonshowcase_7f9c41f2145eec6d08e85a997ecc3388]</p>
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		<title>Balkan-Gebirge &#8211; Übersicht</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 17:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osteuropa aussergewöhnlich]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan-Gebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Piringebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Rilagebirge]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Balkangebirge ist mit 550 km Länge das größte bulgarische Gebirge. Es erstreckt sich über die gesamte Länge von Bulgarien von der serbischen Grenze bis ans Schwarze Meer. Im Norden grenzt das Balkangebirge an die Donauebene, im Süden an den Sofioter Talkessel, an das Sredna-Gora-Gebirge und an die Thrakische Tiefebene. Der höchste Berg ist mit 2.376 m der Botev. Die [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div>
<p>Das <strong>Balkangebirge</strong> ist mit 550 km Länge das größte bulgarische Gebirge. Es erstreckt sich über die gesamte Länge von Bulgarien von der serbischen Grenze bis ans <a title="Schwarzes Meer - Übersicht" href="http://www.osteuropa-reisen.net/schwarzes-meer-2/das-schwarze-meer-ubersicht/" target="_self">Schwarze Meer</a>. Im Norden grenzt das Balkangebirge an die Donauebene, im Süden an den Sofioter Talkessel, an das Sredna-Gora-Gebirge und an die Thrakische Tiefebene.</p>
<div id="attachment_335" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/stara-planina.jpg?9d7bd4"><img class="size-thumbnail wp-image-335  colorbox-560" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/stara-planina-150x150.jpg?9d7bd4" alt="Balkangebirge" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Balkangebirge (Quelle: ...)</p>
</div>
<p>Der höchste Berg ist mit 2.376 m der <strong>Botev</strong>. Die Kette des Balkangebirges ist die Hauptwasserscheide Bulgariens. Hier entspringen viele Flüsse, die in die Donau und somit ins Schwarze Meer münden.</p>
<p>Das <strong>Westbalkangebirge</strong> ist bis zum Pass von Zlatitsa 215 km lang, hier steht der höchste Berg Kom mit 2.016 m. Das <strong>Mittelbalkangebirge</strong> liegt zwischen den Pässen bei Zlatitsa und Vratnik, welches den höchsten, schönsten und am meisten besuchten Abschnitt des Gebirges bildet. Neben dem höchsten Berg Botev liegen hier noch Veshen (2.198 m.), Goljam Kupen (2.169 m.), Ambaritsa (2.166 m.) und Malak Kupen (2.141 m.). In diesem Gebiet gibt es viele <strong>Naturschutzgebiete, Naturparks und Wasserfälle</strong>. Im Schipka-Pass auf dem Gipfel Stoletov erhebt sich das 32 m hohe Granitdenkmal Schipka. Hier befindet sich auch der <strong>Nationalpark Zentralbalkangebirge</strong> sowie verschiedene <strong>Klöster</strong>.</p>
<p>Das <strong>Ostbalkangebirge</strong> beginnt am Vratnik-Pass und reicht bis an die Schwarzmeerküste. Hier ist das Gebirge weniger hoch, hügelreich und leicht begehbar. Am meisten besucht sind der <strong>Naturpark &#8221;Die Blauen Felsen&#8221;</strong> sowie die Städte aus der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt.</p>
<p><strong>Klima:</strong></p>
<p>Das Balkangebirge ist eine Klimascheide zwischen dem gemäßigt kontinentalen Klima Nordbulgariens und dem milderen, von der Ägäis beeinflussten Klima Südbulgariens. Es schützt Südbulgarien vor den kalten Nordwinden, die besonders im Winter recht unangenehm werden können. Oft bilden sich allerdings auch so genannte Fallwinde, die von den Kämmen in die Talkessel mit einer Geschwindigkeit bis zu 30 m pro Sekunde einfallen.</p>
<p>Das Balkangebirge ist das windigste und nebligste Gebirge Bulgariens. Die durchschnittlichen Temperaturwerte auf dem Botevgipfel belaufen sich im Januar auf &#8211; 8.9 °Celsius und im Juli auf 7.6 °Celsius. Die meisten Niederschläge fallen im Mai und Juni, am trockensten ist es im Februar. Schnee gibt es meist nur an den Nordhängen. Dort bleibt er auch für lange Zeit liegen, während er an den Südhängen nur stellenweise auftritt. Wegen der starken Winde bilden sich auf den Gebirgskämmen häufig Vorhänge, die dann auch als Lawinen herunterkommen können.</p>
<p><strong>Geschichte:</strong></p>
<p>Der Name <strong>&#8220;Altes Gebirge&#8221;</strong> erscheint erstmals im Jahre 1533 in der Reisebeschreibung des dalmatinischen Reisenden Antun Vrantschitsch. Der Name Balkangebirge ist allerdings älter. Zu seiner Herkunft gibt es verschiedene Vermutungen, und obwohl dies eigentlich kein offizieller Name war, hat er sich in den letzten Jahrhunderten doch durchgesetzt.</p>
<p>Das Balkangebirge ist keineswegs &#8220;alt&#8221;, sondern hat sich eher erst spät &#8220;gefaltet&#8221;. Es besteht aus Granit, aber auch Karst, Gneis und Schiefer ist hier anzutreffen. Im Unterschied zum Rila- und Piringebirge war es in der Eiszeit nur sehr wenig zu Eis erstarrt, was an seinen Bildungen und nur einem einzigen Hochgebirgssee zu erkennen ist. Jedoch ist ein Teil des Reliefs des Balkangebirges typisch alpin.</p>
<p><strong>Besonderheiten:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_341" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<strong><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/surrounding-areas.jpg?9d7bd4"><img class="size-thumbnail wp-image-341 colorbox-560" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/surrounding-areas-150x150.jpg?9d7bd4" alt="Idylle im Balkangebirge" width="150" height="150" /></a></strong>
	<p class="wp-caption-text">Idylle im Balkangebirge</p>
</div>
<p><strong></strong></p>
<p>Neben seinen einmaligen Naturschönheiten ist das Balkangebirge auch noch für seine über die Jahrhunderte erhalten gebliebenen <strong>kulturhistorischen Denkmäler</strong> berühmt. Dazu gehören v. a. die im Gebirge verborgenen zahlreichen Klöster.</p>
<p>In den schweren Zeiten der Fremdherrschaft haben die Bulgaren versteckte Plätze gesucht, um dort ihre christlichen Heiligtümer zu schaffen und das Nationalbewusstsein zu erhalten. Kein anderes Gebirge in Bulgarien hat so vielen Kirchen ein Domizil geboten und sein Volk so tatkräftig unterstützt in dessen Kampf um das körperliche und geistige Überleben.</p>
<p>Ein kleiner Teil dieses geistigen Reichtums sind u. a. das <strong>Kloster Sedemte prestola</strong>, das <strong>Sokolski-Kloster</strong>, sowie die Klöster bei Tschiprovzi, Klissura, Tscherepisch, Sopot, Kalofer, Gloshden, Schipka, Djanovo, Kilifarevo und Kapinovo.</p>
<h3>Piringebirge, Rilagebirge und Rhodopen</h3>
<p>Angrenzend an das Balkan-Gebirge liegen noch weitere, kleinere Gebirgszüge, die ebenfalls sehr reizvoll sind. Dazu zählen das <a title="Piringebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=piringebirge">Piringebirge</a>, das <a title="Rilagebirge" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rilagebirge">Rilagebirge</a> und die <a title="Rhodopen" href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rhodopen">Rhodopen</a>.</p>
<h4>Piringebirge</h4>
<p>Das <strong>Pirin-Gebirge</strong> ist ein Hochgebirge mit stark alpinem Charakter im Südwesten Bulgariens. Es erstreckt sich auf ca. 40 km Länge von Nordwest nach Südost. Seine West-Ost-Ausdehnung beträgt ca. 25 km. Das Pirin gipfelt im 2914 m hohen <strong>Wichren</strong>. Das Gebirge ist gleichzeitig Bulgariens größter <strong>Nationalpark</strong> und nimmt eine Fläche von 264,9 km² ein.<span id="more-560"></span>Der <strong>Nationalpark Pirin</strong> wurde 1983 in die UNESCO-Liste des <strong>Weltnaturerbes</strong> aufgenommen. Der Name des Gebirges leitet sich aus Perun, der oberste Gott der slawischen Mythologie.</p>
<div id="attachment_345" class="wp-caption alignright" style="width: 150px">
	<a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pirin-vihren.jpg?9d7bd4"><img class="size-thumbnail wp-image-345 colorbox-560" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/pirin-vihren-150x150.jpg?9d7bd4" alt="Pirin-Gebirge" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Pirin-Gebirge</p>
</div>
<p>Dort entspringen mehrere Flüsse, welche zum Sammelgebietskessel der Flüsse Struma und Mesta gehören. Es gibt nur einen größeren <strong>Wasserfall</strong>, und zwar der Popinolashki mit einer Fallhöhe von 12 m. Das größte Wasserreichtum vom Pirin-Gebirge sind die <strong>wunderschönen Seen </strong>- davon gibt es sage und schreibe 176 Stück. Der größte und tiefste See im Pirin-Gebirge ist der Popovo-See. Der am höchsten gelegene See ist der Gorno-Polezhansko-See mit einer Höhe von 2.710 m über dem Meeresspiegel. Es gibt Pflanzenarten, die nur im Pirin-Gebirge vorkommen, wie den Pirin-Mohn (Papaver degenii), das Piringras, die Königskerze, das Edelweiß und andere mehr. Der berühmteste Baum im Pirin-Gebirge ist die Bergkiefer von Baykushev, welche den Namen ihres Entdeckers trägt, des Försters Baykushev. Man vermutet, dass der Baum über 1.300 Jahre alt ist.</p>
<h4>Rhodopen</h4>
<p>Die <strong>Rhodopen</strong> zeichnen sich nicht ganz klar und deutlich ab. Sie sind ein riesiges Labyrinth aus Anhöhen unterschiedlicher Länge, Höhe und Richtung, die durch tiefe Flusstäler voneinander getrennt sind. Dieses Gebirge hat für die historische Entwicklung der bulgarischen Nation eine ganz eigene Bedeutung. Sein heutiger Name stammt noch aus der Zeit des sagenhaften Orpheus. Man nannte es damals „Nachtigallenwälder“ und „Dospatdag“, doch diese Namen haben sich nicht behaupten können, sondern über die Jahrhunderte hinweg heißt es eben &#8220;Rhodopen&#8221;, wenn auch Herkunft und Symbolcharakter dieses Namens noch immer nicht mit Sicherheit geklärt sind. Manche bringen es mit der antiken heidnischen Götten Rhodopa in Verbindung, andere meinen, es sei eine Zusammensetzung der beiden slawischen Wörter „ruda“ (Erz) und „ropa“ (Grube), was bis zu einem gewissen Grade durchaus begründet ist, da das Gebirge von alters her durch Erzabbau bekannt ist.</p>
<p>Die Rhodopen gehören zu den ältesten Faltenbildungen in Bulgarien und bestehen vorwiegend aus Gneis, Amphibolen, Karstgestein und Granit. Besonders hübsch sind die Karstgebiete mit ihren tiefen Flusstälern, großen <strong>Höhlen</strong> und eigenwilligen Formen. Das Tuffgestein in den Ostrhodopen hat auch das Seine dazu beigetragen, dass sich Mutter Natur hier als Bildhauer bewiesen hat. Pilze sieht man dort und Pyramiden &#8211; Typische Eiszeitformen gibt es hier nicht, da das Gebirge nicht vereist gewesen ist.</p>
<p>Die Lage der Rhodopen im Südosten der Balkanhalbinsel bestimmt zu einem großen Teil auch ihr <strong>Klima</strong>. Übergangsklima herrscht hier, denn es wird sowohl durch die kühleren Nordwinde beeinflusst, als auch durch den warmen Hauch vom Mittelmeer her. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in den Ostrhodopen ist höher und beständiger und liegt so bei 12 – 13oC. In den Westrhodopen dagegen  variiert die mittlere Jahrestemperatur infolge der größeren Höhe über dem Meeresspiegel zwischen 5 und 9 oC. Der Übergangscharakter des Klimas in den Rhodopen macht sich auch beim Ablauf der jährlichen Niederschläge bemerkbar. In den Ostrhodopen fallen im Dezember die meisten Niederschläge und im August die wenigsten. In den Westrhodopen ist es umgekehrt, da überwiegen die sommerlichen Niederschläge. Während also das milde Klima mancherorts die Entwicklung von Kurwesen und Tourismus begünstigt, können andernorts wahre Paradiese für Skiläufer enstehen, so zum Beispiel in <a title="Pamporovo" href="http://www.osteuropa-reisen.net/balkan-gebirge/skigebiet-pamporovo-perle-in-den-rhodopen/">Pamporovo</a>, wo die dicke Schneedecke meist lange liegen bleibt.</p>
<h4>Rilagebirge</h4>
<p>Der älteste Name des <strong>Rila-Gebirges</strong> ist der thrakische &#8220;Dounkas&#8221; &#8211; das bedeutet &#8220;wasserreich&#8221;. Von den Thrakern stammt auch sein anderer Name, nämlich &#8220;Roula&#8221;, den die Slawen schließlich in &#8220;Rila&#8221; umgewandelt haben. Auch der ist mit dem Wasserreichtum des Gebirges verbunden (wörtlich: „wasserreiches Gebirge“).</p>
<p>Das Gebirge besteht hauptsächlich aus Granit. Anzutreffen sind auch noch Marmor, Kristallbildungen u. a. m. Die zweimalige Vereisung des Rilagebirges hat eine große Rolle bei der Gestaltung seines Reliefs gespielt. Die zahlreichen Eiszeitseen und –täler und die alpinen Berge sind der beste Beweis dafür.</p>
<p>Das <strong>Klima</strong> des Rilagebirges wird durch seine geografische Lage bestimmt, ist also an der Grenze zwischen Kontinental- und Mittelmeerklima. Die niedrigste Temperatur wurde im Februar auf dem <strong>Mussala</strong> gemessen, nämlich – 11.6oC. An dieser Stelle war auch die jemals in Bulgarien gemessene niedrigste Temperatur von – 31°C (ebenfalls im Februar). Im August steigt das Thermometer auf diesem Berg durchschnittlich auf 5°C an, und die höchste jemals gemessene Temperatur auf dem Mussala war 18°C.</p>
<p>Aufgrund seines Reliefs und seiner morphographischen Merkmale wird das Rilagebirge in vier Hauptabschnitte unterteilt: Ost-, Mittel-, Nordwest- und Südwestabschnitt. Die Abgrenzungen zwischen diesen Abschnitten bilden die kleinen Flüsse Tscherni Iskar, Levi Iskar, Beli Iskar, Rilska, Ilijna, Belischka und Stankova, sowie die Sattelkämme Kobilono branischte, Kadiin grob und Gorni kuki. Jeder der Hauptabschnitte ist seinerseits wiederum in mehrere Unterabschnitte unterteilt, die meist den Namen ihres höchsten bzw. zentral gelegenen Berges tragen.</p>
<p>Im Rilagebirge entspringen die bekanntesten bulgarischen <strong>Flüsse</strong>, von denen die einen ins Schwarze Meer münden und andere in die Ägäis, was bedeutet, dass die Hauptwasserscheide der Balkanhalbinsel eben durch dieses Gebirge verläuft. In Richtung Schwarzes Meer fließt einzig der Iskar, der allerdings bereits im Rilagebirge recht viele Zuflüsse hat, angefangen von seinen Quellflüssen Tscherni, Beli und Levi Iskar über noch viele kleinere Zuflüsse. Als Ausgangspunkt für den Iskar gelten die Tschanak-Seen im Nordwestrilagebirge ganz in der Nähe der sieben eiszeitlichen Rilaseen. Der größte bulgarische Fluss, die Mariza und auch die Mesta münden außerhalb Bulgariens ins Ägäische Meer. Ersterer entspringt den Maritschin-Seen südlich des Mussala, letzterer entwässert die Südhänge des Ostrilagebirges.</div>
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			<media:title type="html">Pirin-Gebirge</media:title>
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	</item>
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		<title>Melnik und Roshen-Kloster</title>
		<link>http://www.osteuropa-reisen.net/melnik-und-roshen-kloster/461/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=melnik-und-roshen-kloster</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 13:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_462" class="wp-caption alignleft" style="width: 158px">
	<img class="size-thumbnail wp-image-462 colorbox-461" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/melnik_bulgaria_street-150x150.jpg?9d7bd4" alt="melnik_bulgaria_street" width="158" height="158" />
	<p class="wp-caption-text">Melnik, Bulgarien</p>
</div>
<p><strong>Melnik</strong> ist eines der kleinsten und zugleich eines der <span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/?p=453" target="_self">bezauberndsten Städtchen</a></span> Bulgariens (unter Denkmalschutz). Es liegt verborgen in den niedrigsten, südwestlichen Falten des <strong>Pringebirges</strong> und vereint in sich die Erinnerung an eine blühende Vergangenheit mit pastoraler Gemütlichkeit inmitten einer einmaligen Natur. Seine Anfänge liegen in der Thrakerzeit. Dann haben Römer und später Slawen die Ortschaft in ein bedeutendes Religions-, Kultur- und Verwaltungszentrum verwandelt. Ende des 6. Jh. haben die Slawen ihm dann seinen heutigen wohlklingenden Namen gegeben.</p>
<p>Nach dem 7. Jh. gehörte es bereits zu Bulgarien. 1215 war es die Hauptstadt des unabhängigen Despoten Alexios Slav, einem Bojaren dieser Gegend und Neffen Zar Kalojans. Nachdem Bulgarien unter osmanische Herrschaft gefallen war, verfiel das Städtchen zusehends, gelangte in der Wiedergeburtszeit des 18. und 19. Jh. jedoch wieder zu neuer Blüte. <span id="more-461"></span>Hauptnahrungsquelle war die Herstellung von vorzüglichen Weinen in den um die und unter der Stadt selbst liegenden Sandsteinkellern. Dadurch wurden die Einwohner recht wohlhabend und ließen sich große, reich geschmückte schöne Häuser bauen und nutzten auch einen Teil ihres Reichtums für Bildungszwecke. Ihr Nationalbewusstsein war stets sehr hoch. Hier wurde der große Aufklärer und Kämpfer für seine Heimat Emanuil Vaskidovitsch geboren, gearbeitet haben hier auch andere große Persönlichkeiten jener Zeit wie Neofit Rilski und Hristaki Pavlovitsch.</p>
<p>Nach der Befreiung vom osmanischen Joch verblieb Melnik unter türkischer Herrschaft und verfiel mehr und mehr. Die neuen Grenzen unterbrachen seine althe<img class="alignright size-medium wp-image-470 colorbox-461" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/melnik_bulgaria_at_night-300x199.jpg?9d7bd4" alt="melnik_bulgaria_at_night" width="300" height="199" />rgebrachten Verbindungen zur Ägäis und zu Vardar-Mazedonien. Eine große Rolle hat darüber hinaus auch die Reblaus gespielt, die zu Beginn des 20. Jh. die berühmte Melniker Rebensorte vernichtete. Und obendrein wurde die Stadt dann während des Ersten Balkankrieges fast völlig niedergebrannt. 1912 befreite Jane Sandanski mit seiner Schar Melnik, doch von den einst 12 000 Einwohnern waren gerade mal noch knapp 1000 übrig geblieben. Derzeit hat Melnik ca. 500 Einwohner und ein großes Potenzial zur Entwicklung des Tourismus. Die Überreste seiner einstigen Größe reichen aus, um in die Atmosphäre von einst eintauchen zu können. Großen Eindruck machen die alten Melniker Häuser, deren Architektur sich in die sie umgebende Natur so wunderbar einfügt. Die Größe der Häuser, deren Reichtum und außergewöhnliche Keller und das Gespür des Bulgaren für das Praktische und Schöne bringen sie einem sehr nahe. Die bemerkenswertesten von ihnen sind: Kordopulovata, das größte Wohngebäude auf der Balkanhalbinsel aus der Wiedergeburtszeit des 18./19. Jh. mit einzigartiger Glasmalerei an den Fenstern und einem riesigen Weinkeller; Boljarskata (das byzantinische Haus), ein wertvolles Baudenkmal aus dem Mittelalter, das älteste in unserem Lande erhaltengebliebene Wohnhaus jener Zeit; Paschovata, in dem derzeit das historische Stadtmuseum sein Domizil hat; Velevata  und wie sie alle heißen mögen. Von Interesse sind auch die Überreste des Nikola-Klosters aus dem 12 Jh., die der Slavova-Festung aus dem 13./14. Jh., die römische Brücke, das alte türkische Bad und die Überreste von mehreren Kirchen, von denen es einst ganze 75 gegeben hat.</p>
<p>Melnik liegt inmitten von phantastischen, sehr ungewöhnlichen Sandsteinpyramiden, die nicht nur in Bulgarien zu den interessantesten Naturphänomenen gehören, sondern auf der ganzen Balkanhalbinsel. Die kleinen Flüsse in diesem Gebiet haben sich tief in den nur lockeren Sandstein eingegraben, Wind und Wetter haben ein Übriges getan, und so sind schließlich diese wunderbar eigenwilligen und bizarren Gebilde entstanden, die aussehen wie gotische Kirchen, Türme und Säulen, wie Pilze, Fischflossen und was man sonst in sie hineinlesen mag. Das hier ist ein wahres Paradies menschlicher Einbildungskraft und Phantasie.</p>
<p>Melnik liegt 20 km von Sandanski entfernt und ist über eine 12 km lange Asphaltstraße mit der Fernverkehrsstraße Sofia – Athen verbunden. Regelmäßig verkehren Busse nach Petritsch, Sandanski, Blagoevgrad und Sofia. Der nächste Bahnhof ist Damjaniza an der Bahnstrecke Sofia – Kulata – Athen und 12 km entfernt. Auch bis dahin fahren regelmäßig Busse.</p>
<p>Recht abwechslungsreich sind hier die Übernachtungsmöglichkeiten und natürlich ist auch für Essen und Trinken gesorgt. Viel Bequemlichkeit bietet das große Hotel und Restaurant Melnik in der Stadtmitte. Bevorzugt werden allerdings eher die  Familienhotels in den alten Häusern, die die Gemütlichkeit eines Eigenheims und typisch bulgarische Kochkunst bieten. Hier sollen einige davon genannt werden: Lumparov-Haus, Usunov-Haus, Miluschev-Haus, Rodina. Jedes von ihnen bietet originelle Landesküche. Am billigsten übernachten kann man in der Touristenherberge in dem altertümlichen Paskalev-Haus. Es gibt auch ungefähr 20 andere Privatquartiere.<img class="alignright size-medium wp-image-463 colorbox-461" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/melnik_pic_1-281x300.gif?9d7bd4" alt="melnik_pic_1" width="281" height="300" /></p>
<p>6 km nordöstlich von Melnik liegt das historische <strong> Roshen-Koster</strong>. Gegründet wurde es 1217 und später mehrmals geplündert und niedergebrannt. Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahre 1600, erneuert 1732. In dieser Zeit sind auch die meisten Wandmalereien entstanden. In der Klosterkirche sind noch Wandmalereien von 1597, 1611 und 1715 zu sehen. Die Wandmalereien des Roshen-Klosters und einige der Ikonen am Ikonostas sind außerordentlich wertvolle Kunstdenkmäler. Ein ganz besonderes Geschenk für jeden noch staunenden Besucher sind die wunderschönen, zarten Holzschnitzerein an Ikonostas und Lesepult. Die unbekannten Holzschnitzer haben hier ein Stück aus ihrem Herzen in diese unwahrscheinlichen Werke hineinverwoben, und das in einer so weit zurückliegenden Zeit. Zu erkennen ist die Hand der Kunstschulen von Debar und Samokov. Im Kloster hat es auch eine Kaligraphieschule gegeben, deren Vertreter (Mönche) eines ihrer Bücher mit 117 Ajourminiaturen versehen haben. Leider wurde dieses Buch bereits 1647 nach Jerusalem gebracht. In seinen letzten Lebensjahren hat hier der große bulgarische Revolutionär Jane Sandanski Zuflucht gefunden. Sein Grab ist ganz in der Nähe, und zwar vor der auf seine Initiative hin außerhalb des Klosters errichteten Kyril-und Methodi-Kirche.</p>
<p>Bis zum kleinen Dorf Roshen unmittelbar unterhalb des Klosters  fahren Busse von Sandanski aus. Bis nach Melnik gelangt man außer auf der Chaussee noch in 1 – 1,5 Stunden Fußmarsch auf einem markierten Wanderweg, der direkt durch die Melniker Pyramiden führt – ein wirklich ungewöhnliches Erlebnis!</p>
<p>Von Roshen führt ein anderer markierter Wanderweg bis zur Berghütte Pirin (6 – 7 Stunden). Im Kloster selbst kann man übernachten, und im Dorf sind mehrere volkstümliche Lokale, in denen man sich an typischer lokaler Küche und dem berühmten <strong>Melnier Wein</strong> erlaben kann.</p>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 14:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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<span style="font-family: Arial,Helvetica,Universrich BT,sans-serif"><br />
Reichlich Schnee mit einer beständigen Schneedecke und vorwiegend sonniges Wetter lässt die Ski-Saison von Mitte Dezember bis Mitte April andauern. Etwa 4 km vom Stadt</span><span style="font-family: Arial,Helvetica,Universrich BT,sans-serif">zentrum entfernt befinden sich das <strong>Skigebiet</strong> Tschalin Valog (1100 &#8211; 1600 m), ca. 12 km entfernt das Skigebiet Schiligarnika (1700 &#8211; 2500 m) mit Pisten für alle Schwierigkeitsgrade</span><span style="font-family: Arial,Helvetica,Universrich BT,sans-serif">. <a class="alignright" href="http://" target="_self"><span id="more-391"></span></a></span></p>
<p>In den Sommermonaten bietet Bansko mit dem nahe gelegenen <a title="Pirin Nationalpark" href="http://www.osteuropa-reisen.net/balkan-gebirge/pirin-gebirge/pirin-nationalpark/" target="_self">Nationalparks Pirin</a>, welcher sich in 1008 bis 2914 m Höhe erhebt und eine Fläche von 27.000 ha umfasst, seinen Gästen unzählige <strong>Wandermöglichkeiten</strong>. Der <strong>Nationalpark</strong> ist reich an Seen, Wasserfällen, Höhlen und jahrhundertealten Bäumen. Abends werden Sie in den zahlreichen Tavernen der Stadt mit gutem Essen und Wein sowie <strong>Folklore und Musik</strong> der Region verwöhnt.</p>
<p>Bansko bietet aber noch viel mehr. Versuchen Sie Ihr Glück beim Forellenfischen oder durchstreifen Sie die einmalige Gegend mit dem Mountainbike oder auf dem Rücken eines Pferdes.</p>
<p>Zahlreiche Ausflüge werden vom Höhenkurort Bansko angeboten. Hierzu zählen Exkursionen nach <strong>Sandanski</strong>, <a title="Melnik und Roshen-Kloster" href="http://www.osteuropa-reisen.net/balkan-gebirge/melnik-und-roshen-kloster/" target="_self">Melnik</a>, Sofia sowie zu den Klöstern <a title="Kloster Roshen" href="http://www.osteuropa-reisen.net/balkan-gebirge/melnik-und-roshen-kloster/">Roshen</a> und <a title="Kloster Rila" href="http://www.osteuropa-reisen.net/balkan-gebirge/kloster-rila/">Rila</a>.</p>
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