Camping Urlaub in Osteuropa

Ein Campingurlaub ist für viele deutsche der Inbegriff von Freiheit. Nach dem ADAC-Reisemonitor ziehen über 1,7 Millionen Deutsche das Zelt oder den Wohnwagen Hotels oder Ferienwohnungen vor. In Europa gibt es daher reichlich Zeltplätze, doch auch in Osteuropa sind sie durchaus zahlreich vorhanden. Besondere Aufmerksamkeit gilt allerdings beim Wildcampen, denn nicht in jedem Land wird dies toleriert.
In Polen z.B. ist das Wildcampen zwar eigentlich verboten, doch sind den Tourismusverband in den letzten 20 Jahren deswegen keine Beschwerden zu Ohren gekommen. Besonders in Regionen mit viel Natur sei das Zelten an Seen beliebt. Und auch an der Ostseeküste wird trotz Verbots oftmals der Schlafsack ausgerollt. Ebenso ist es in Litauen, Lettland und Estland erlaubt, sein Zelt dort aufzuschlagen wo man möchte. Strenger sind die Regeln dagegen in Rumänien, Russland, Bulgarien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Tschechien – hier ist es nicht einmal gestattet auf Raststätten im Wohnwagen zu nächtigen, geschweige denn auf Privatgrundstücken sein Zelt aufzuschlagen.

Auch speziell für Kinder und Jugendliche bietet Osteuropa eine große Auswahl an Jugend-Camps, besonders in der langen Sommerferienzeit. Mittlerweile sind auch viele Feriencamps an moderne Standards angepasst worden, diese sind zwar nach wie vor nicht auf west/südeuropäischem Standard, wohl aber zweckdienlich und ausreichend für die Bedürfnisse der Jugendlichen und Kinder. Die jungen Leute in Osteuropa präferieren auch ihrerseits das Campen als Urlaubsform, jedoch ist hier eher das Wildcampen gemeint. Wesentlich sicherer und legal hingegen ist die Unterkunft in Zelt und Wohnwagen auf den ausgewiesenen lokalen Campingplatzen.

Als Geheimtipp für einen Campingurlaub gilt Mazedonien mit seinen zwei überaus schönen Seen, die mit fast 3 Millionen Jahren zu den ältesten Europas gehören. Es gibt zwar nur sieben ausgewiesene Campingplätze, doch die meisten befinden sich an den beiden Seen und hier spielt sich auch hauptsächlich der Tourismus des Landes ab.

Doch auch andere osteuropäische Länder bieten viele schöne Plätze die zum Camping einladen. Einige Tipps, z. B. beim Camping in der Ukraine, sollten aber befolgt werden. Wichtig ist es Wertsachen immer wegzuschließen und nie öffentlich liegen zu lassen. Dies gilt aber nicht nur für die Ukraine. Auch empfiehlt es sich die Reise immer vorab mit einem Reiseführer zu planen.

Incoming search terms:

Insel Krk / Kroatien

Die kroatische Insel Krk ist wegen ihrer Nähe zu Süddeutschland und Österreich ein beliebtes Ziel, das sich sowohl für längere Urlaube als auch für einen Kurztrip bestens eignet. Dabei besitzt die Insel eine geografische Fläche von etwa 406 km2 und eine Küstenlänge von 219,120 km. Mit einer dauerhaft gemeldeten Einwohnerzahl von knapp 18.000 Einwohnern und einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 44 Einwohnern pro km2 ist die Insel nicht übermäßig dicht besiedelt und damit auch nicht so hektisch und laut, wie man es von vielen anderen Ferienregionen her kennt. Wer auf Krk Urlaub machen möchte, kann also noch richtig die Seele baumeln lassen und die traumhafte Natur erleben.

[Read more…]

Reisen nach Sochumi (Suchumi) die schönste Stadt im Kaukasus

Eine der schönsten Städte im Kauskasus ist die Hauptstadt Sochumi (Suchumi, Suxum, Suchum) in Abchasien. Die Stadt war zu Sowjetzeiten noch ein Kurort da dort dank den Bergen ein Subtrobisches Klima herrscht.

Das Land Abchasien ist am Schwarzen Meer gelegen und hat im inneren des Landes eine fast unberührte Naturlandschaft zu bieten.

Für alle die einen Erlebnisurlaub schätzen gibt es die Möglichkeit eine Safari zu unternehmen oder mit Kanu die Flüsse entlang zu paddeln. Wenn man sich dann durch die Berge gekämpft hat erwartet einen das wunderschöne schwarze Meer.

Was man bei einer Reise nach Abchasien auf jedenfall sehen sollte ist der See Riza im Norden. Weitere Empfehlungen findet Ihr auf Von Baku nach Sotschi

Hier auch ein Tagebuch aus dem Jahr 2009 wie man die Grenze von Georgien nach Abchasien überquert wurde. Georgien Tagebuch – Abchasien

Hier noch die schönsten Fotoshow’s zu Abchasien und der Hauptstadt Sochumi.

Bitte beachtet die Reise- und Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt. Leider sind diese hauptsächlich für Südossetien. Abchasien wurde vom Konflikt 2008 kaum berührt und deswegen schätze ich eine Reise als unbedenklich ein. Als Flughafen empfehle ich Sotschi wo die Olympischen Winterspiele stattfinden werden.

Incoming search terms:

Dugi Otok – ein Geheimtipp für Ruhesuchende

Dugi Otok ist eine Insel in der kroatischen Adria, gelegen im Norden Dalmatiens vor der Stadt Zadar. Der Name „Dugi Otok“ ist kroatisch und bedeutet „Lange Insel“, was mit der geografischen Gestalt der Insel zusammenhängt: Die Insel ist knapp 50 Kilometer lang, aber durchschnittlich nur etwa 5 Kilometer breit.

Da die Insel noch nicht so stark touristisch erschlossen ist wie die meisten anderen Inseln und Städte der kroatischen Adria, ist Dugi Otok ein idealer Ort für Leute, die in ihrem Urlaub vor allem Ruhe und Entspannung finden und die Natur genießen möchten. Die Insel ist ein grünes Paradies mit unberührter Natur, wunderschönen Buchten, Wäldern, Olivenhainen, Weinbergen und geheimnisvollen Höhlen.

Auf Dugi Otok leben knapp 2 000 Einwohner in zehn kleinen Ortschaften, die alle über eine lange Straße miteinander verbunden sind. Von der Straße aus bietet sich einem ein traumhafter Panoramablick über das Meer und die zahlreichen umliegenden Inseln. Die Dörfer Dugi Otoks liegen an der dem Festland zugewandten Ostseite der Insel, an der die Küste sanft ins Meer abfällt.  Die Westseite der Insel ist hingegen geprägt von Steilküsten. Der größte Ort der Insel heißt Sali. In Zaglav, etwa vier Kilometer von Sali entfernt, befindet sich neben zwei empfehlenswerten Restaurants die einzige Tankstelle der Insel.

Dugi Otok nahe der Stadt Sali

Die Hauptattraktion von Dugi Otok ist der Naturpark Telascica im Süden der Insel. Dort gibt es viele Buchten, kleine Inselchen und den Salzsee Mir. Außerdem gibt es dort einen hübschen Sandstrand, einen sehenswerten Leuchtturm sowie Restaurants. Was man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, ist eine Bootsrundfahrt um die Insel und zu den kleineren Nachbarinseln. Weiterhin können Urlauber auf Dugi Otok unter anderem wandern, fischen oder die Insel mit Fahrrad, Auto oder Boot entdecken. Sich ein Boot auszuleihen, bringt zudem den Vorteil, dass man auch einsame, versteckte Strände entdecken kann, die nur vom Meer aus zu erreichen sind. Desweiteren kann man auf Dugi Otok auch tauchen: Tauchstationen befinden sich in Sali im Süden und in Bozava im Norden der Insel. Auch Anfänger können dort die beeindruckende Unterwasser-Fauna entdecken. Der schönste Strand der Insel ist der 800 Meter lange Strand von Sakarun in der Nähe von Bozava.

Das Klima auf Dugi Otok ist sehr mild und das Wasser kristallklar.

Incoming search terms:

Pirin Nationalpark

Der bulgarische Nationalpark Pirin ist seit dem Jahr 1983 von UNESCO anerkannt. Er befindet sich in der Nähe von Bansko im schönsten Teil des Pirin-Gebirges auf einer Fläche von über 26 000 Hektar. Aufwärts bis ca. 1000 m über dem Meeresspiegel, im Abschnitt des Vihren-Gipfels, sind Flora und Fauna besonders gut erhalten. Hier zu sehen ist der älteste Baum in Bulgarien („Bajkuscheva Mura“),  der über 1200 Jahre alt ist. Auf einem sehr kleinen Abschnitt des Pirin-Nationalparks kann man viele seltene Heilkräuter und naturgeschützte Pflanzen, Vögel und Tiere  sehen.


Mehr als 50 Gipfel mit einer Höhe über 2600 Meter, ca. 70 eisbedeckte Seen, viele atemberaubend schöne Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlen und majestätische Schluchten gehören zur Magie des Pirin-Parks. Das ökologische Gleichgewicht, die vielfältige Flora und Fauna, die guten touristischen Bedingungen und die eingenständigen Dörfer, die einmalige Folklore und die leckeren Gerichte der bulgarischen Nationalküche ziehen alljene, die Natur und Tourismus mögen, wie ein Magnet an.

Buchtipp: Der Autor Frank Pobell beschreibt in seinem Buch „Begegnungen im Pirin Gebirge“ in diversen Episoden Land und Leute der Region. Da der Autor selbst in das Gebirge gezogen ist, spricht er aus Erfahrung, wenn er Land und Leute beschreibt. Für Urlauber der Region ist dieses Buch genauso lesenswert wie für Interessierte des Landes.

[amazonshowcase_7f9c41f2145eec6d08e85a997ecc3388]

Maramures – unberührte Natur im Herzen Europas

 

Die Maramures ist eine Region in den Karpaten. Sie gilt als die ursprünglichste Region Rumäniens und wird auch als „lebendiges Museum der guten alten Zeit“ angesehen. Die Menschen leben dort noch immer nach ihren jahrhundertealten Traditionen. Die geographische Isolierung der Maramures inmitten von Bergen und umgeben von Wäldern sorgt dafür, dass die Landschaft von wunderschöner und unberührter Natur geprägt ist.

Die Region ist berühmt für die Holzschnitzerei. Überall sieht man reich verzierte Holztore und Holzkirchen mit spitzen Türmen. Acht der 98 Holzkirchen der Maramures wurden auf Grund ihrer einzigartigen Schönheit zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Der Maramures-Gebirge Nationalpark ist der zweitgrößte Nationalpark Rumäniens.

Bei einem Urlaub in der Maramures sollte man sich keinesfalls einen Ausflug mit der nostalgischen Dampfbahn „Mocanita“ entgehen lassen. Eine absolute Sehenswürdigkeit ist auch der „Fröhliche Friedhof“ in Sapanta.

Maramures ist durch seine regionspezifischen und wach erhaltenen Traditionen eine Reise wert.


Incoming search terms:

Donau Delta

Das Donau-Delta, das sich weitgehend in  Rumänien und zum Teil in der Ukraine befindet , ist das größte und am besten erhaltene Delta in Europa.
Flora:

Die Vegetation ist  eine besondere Sumpf-Vegetation  (Reed, Rush, Riedgras) und nimmt ca. 78% der Gesamtfläche ein. Die Delta-Wälder (Weide, Esche, Pappeln) wachsen auf fluviatilen Sandbänken und werden regelmäßig überflutet. Die schwimmende Vegetation belegt 2% des Deltas.

Fauna:

Das Donau Delta enthält in seinen zahlreichen Seen mehr als 320 Vogelarten und 45 Arten von Süßwasserfischen. Millionen von Vögeln aus verschiedenen Ecken der Erde (Europa, Asien, Afrika, Mittelmeer) finden hier ihr Nest.

Sinaia

Sinaia ist eine Stadt in Rumänien, am Fuße der Berge Bucegi. Hier ist das Schloss Peles, ehemalige Sommerresidenz von König Carol I.

Das Ort liegt zwischen den Bergen Bucegi und Bai auf einer Höhe von 850 m. Sinaia ist als Perle der Karpaten genannt für ihre landschaftlische  Schönheit und vor allem für große Wintersport.

Kap Kaliakra – einer der schönsten Plätze am Schwarzen Meer

Das Kap Kaliakra ist das bekannteste Kap Bulgariens. Es liegt an der nördlichen bulgarischen Schwarzmeerküste in der Region Dobrudscha, etwa 30 Kilometer nördlich von Baltschik. Sein Name, den das Kap bereits im Mittelalter erhielt, bedeutet übersetzt „schönes Kap“, und tatsächlich ist das wild-romantisch zerklüftete Kap einer der schönsten Plätze am Schwarzen Meer. Auf der schmalen, felsigen Halbinsel mit der 70 Meter hohen Steilküste, die wie ein Keil ins Meer ragt, wurde im 14. Jahrhundert eine Festung errichtet, von der noch heute Spuren zu sehen sind. Das beliebte Ausflugsziel, um das sich viele Legenden ranken, verfügt über mehrere Höhlen, von denen einige zu Museen ausgebaut wurden. Der im Jahre 1901 errichtete Leuchtturm des Kaps ist heute leider nicht mehr zugänglich.

Am Kap befindet sich ein gemütliches Restaurant mit großer Panorama-Terrasse. Vom Kap aus hat man eine wunderschöne Aussicht und man kann Meeresvögel und Delfine beobachten. In einigen Höhlen der Kawernen haben sich Robbenkolonien angesiedelt. Im Norden grenzt das Kap unmittelbar an Naturreservate mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Dort gibt es unter anderem den Adlerbussard zu bestaunen. Der Besuch des Kaps kostet für Erwachsene 3 Leva (etwa 1,50 Euro).

Das Büffelreservat im Kis-Balaton

Der Kis-Balaton (kleiner Balaton) bietet Naturfreunden und Tierliebhabern einen einmaligen Einblick in die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Ungarns. Eine besondere Attraktion befindet sich in Kápolnapuszta, an der Ostseite des Kis-Balaton: Hier liegt das einzige Büffelreservat Mitteleuropas.

Die im Reservat lebenden Büffel gehören zu den ältesten ungarischen Tierrassen. Seit mehreren hundert Jahren sind die Tiere im Karpartenbecken beheimatet und wurden im 19. Jahrhundert vorwiegend als Nutztiere verwendet. Zu dieser Zeit lag die Population in Ungarn bei knapp 100.000 Tieren. In Folge der Modernisierung der Landwirtschaft schrumpfte die Population allerdings ab, da Landmaschinen die Arbeit der Büffel übernahmen.

Die Grafenfamilie Festetics war es, welche die ersten Büffel um 1800 auf den Weiden nahe des Sumpfgebietes am Kis-Balaton ansiedelte. Auch hier dienten die Tiere zuerst als Nutz- und Arbeitstiere, verloren aber diese Aufgaben, als Traktoren und Maschinen nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Arbeit schneller und einfacher machten. Die wenigen Tiere, die übrig blieben, wurden schon damals als Touristenattraktion gehalten. 1992 wurde die Büffelpopulation in Folge eines Tierschutz- und Zuchtprogrammes von 16 auf über 200 Tiere erhöht. Da die Weideflächen am Kis-Balaton allmählich knapp wurden, siedelte man 2007 einige Muttertiere und deren Kälber in die Pustza bei Zalavár um. Die verbleibenden knapp 100 Tiere können nun von Besuchern in ihrem natürlichen Lebensraum am Kis-Balaton beobachtet werden. Außerdem bietet das Reservat auch zahlreiche Informationen zur Geschichte der Region, welche man in dem 2002 eröffneten Ausstellungszentrum erhalten kann.

Incoming search terms: