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	<title>Osteuropa Reisen &#187; Kloster</title>
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		<title>Die Moldaukl&#246;ster &#8211; Weltkulturerbe im Karpatental</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 22:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Moldauklöster sind eine Gruppe von mehr als 40 rumänisch-orthodoxen Klöstern in der nordostrumänischen Region Bukowina in den Karpaten. Sie sind um das 15./16. Jahrhundert gebaut worden. Ein großer Teil der Klöster zeichnet sich durch detaillierte Wandmalereien auf den Außenmauern aus. Diese zeigen Volks- und Bibel-Szenen. Der Baustil ist zum Teil stark von der Gotik [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial">Die <span><strong>Moldauklöster</strong></span> sind eine Gruppe von mehr als 40 rumänisch-orthodoxen Klöstern in der nordostrumänischen Region Bukowina in den <a title="Karpaten - Übersicht" href="http://www.osteuropa-reisen.net/karpaten-2/karpaten-ubersicht/" target="_self">Karpaten</a>. Sie sind um das 15./16. Jahrhundert gebaut worden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial">Ein großer Teil der Klöster zeichnet sich durch detaillierte <strong>Wandmalereien</strong> auf den Außenmauern aus. Diese zeigen Volks- und Bibel-Szenen. Der Baustil ist zum Teil stark von der Gotik geprägt. Die Fresken gelten als Meisterwerke der Byzantinischen Kunst und sind einmalig in Europa.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial">Sehenswert sind insbesondere das Kloster Putna, die Klosterkirche Moldovita, das Kloster Sucevita, die Kirche Arbore und die Kirche Humor.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial">Sieben der Klöster gehören heute zum <strong>UNESCO-Weltkulturerbe</strong>.</span></p>
<p class="MsoNormal"><em><em><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial;font-style: normal"><strong>TIPP:</strong></span></em><em><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial;font-style: normal"> Eine Klosterführung ist ein unvergessliches Ereignis. Manche Schwestern sprechen perfekt Deutsch.</span></em></em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align: center"><em><em><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial;font-style: normal"><img class="aligncenter size-large wp-image-1092 colorbox-1090" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/kobold-231-1024x267.jpg?9d7bd4" alt="Moldauklöster, Rumänien" width="500" height="125" /><br />
</span></em></em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Moldauklöster, Rumänien</media:title>
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	</item>
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		<title>Kloster Rila: eines der gr&#246;&#223;ten orthodoxen Kl&#246;ster</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 13:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Kloster Rila liegt in Bulgarien im Rila-Gebirge. Es ist eines der größten orthodoxen Klöster und ist in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem Mönch Iwan Rilski gegründet. Im Mittelalter wurde das Kloster reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/kloster-rile-hauptkirche.jpg?9d7bd4"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-477 colorbox-476" style="margin: 1px" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/kloster-rile-hauptkirche-150x150.jpg?9d7bd4" alt="kloster-rila-hauptkirche" width="150" height="150" /></a></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false          MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--> <!--[if gte mso 10]&gt; &lt;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Das <strong>Kloster Rila</strong> liegt in <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Bulgarien</span> im <span style="text-decoration: underline"><span style="color: #888888"><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/?tag=rilagebirge" target="_self"><span style="text-decoration: none">Rila</span>-Gebirge</a></span></span>. Es ist eines der größten <span style="color: windowtext;text-decoration: none">orthodoxen</span> <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Klöster</span> und ist in die Liste des <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Weltkulturerbes</span> der <span style="color: windowtext;text-decoration: none">UNESCO</span> aufgenommen worden.</p>
<p>Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem <strong>Mönch Iwan Rilski</strong> gegründet. Im Mittelalter wurde das Kloster reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens in<strong> Bulgarien</strong>. Durch den Zaren Iwan Schischman erhielt das Kloster im Jahr 1378 weitreichende Privilegien. Zahlreiche Schriftsteller, Künstler und Baumeister hinterließen Manuskripte, kirchliche und Profanbauten, Wandmalereien, Holzschnitzereien, liturgische Gefäße und Ikonen.</p>
<p class="MsoNormal">Mit der Eroberung Bulgariens durch die Osmanen im 14. und 15. Jahrhundert verlor das Kloster an Einfluss. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster geplündert und weitgehend zerstört. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster wieder aufgebaut. Die Reliquien von Iwan Rilski wurden aus der damaligen bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnowo zurück ins Kloster Rila verlegt. Auch unter osmanischer Herrschaft genoss das Kloster Privilegien ähnlich wie in vor-osmanischer Zeit. Allerdings verhinderte auch der Schutzbrief des Sultans in Istanbul Übergriffe nicht vollständig. 1466 wurde zwischen dem Kloster Rila und dem Kloster Heiliger Pantheleimon auf dem Athos ein Vertrag über eine Partnerschaft geschlossen.</p>
<p>Auch die Beziehungen zur Orthodoxen Kirche in Russland wurden verstärkt. Im Jahr 1558 wanderten viele Mönche des Klosters nach Russland aus. Im 16. und 17. Jahrhundert erweiterten sich die Beziehungen zu den anderen Nachbarländern Serbien, Rumänien und Griechenland.<span id="more-476"></span><img class="alignleft size-medium wp-image-478 colorbox-476" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/innenhof_rila-kloster-300x225.jpg?9d7bd4" alt="innenhof_rila-kloster" width="235" height="176" /></p>
<p>Die Epoche der bulgarischen Wiedergeburt im späten 18. und v.a. im 19. Jahrhundert gab neue Impulse für das Kloster Rila. Mit Spenden aus der Bevölkerung wurde das Kloster wiederhergestellt, erweitert und erneuert. Es wurde Treffpunkt tausender Pilger, Stifter, Baumeister und Künstler.</p>
<p>Die heutige Gestalt des Klosters stammt weitestgehend aus dem 19. Jahrhundert. Die Errichtung der Wohngebäude begann 1816. Das Rilakloster brannte 1833 nieder. Es wurde unter Leitung von Igumen (Abt) Jossif in seiner heutigen Form wiederaufgebaut. Die Hauptklosterkirche Sweta Bogorodiza wurde in den Jahren 1834–1837 von Pavel Ivanovitsch errichtet. Es ist eine Fünfkuppelkirche mit zwei seitlichen Kapellen. Der innere Raum ist mit Fresken religiöser Szenen und einer monumentalen <span style="color: windowtext;text-decoration: none">Ikonostase</span> ausgeschmückt. Die zahlreichen Ikonen wurden von den bedeutendsten bulgarischen Malern der damaligen Zeit ausgeführt, unter anderem Sachari Sograf.Von der ehemaligen Chreljos-Kirche steht heute nur noch der gleichnamige Verteidigungsturm aus dem Jahr 1334. An diesen Turm wurde im Jahr 1844 ein kleiner Glockenturm angebaut.</p>
<p>Zu den Schätzen des Klostermuseums gehören neben zahlreichen <strong>Handschriften</strong> und <strong>Ikonen</strong> auch bedeutende Holzschnitzarbeiten. Unter anderem Raffails Kreuz. Auf dem 81 cm x 43 cm großen Holzkreuz sind 104 religiöse Szenen und 650 Kleinfiguren dargestellt. Eine bulgarische Sage beschreibt, dass der schnitzende Mönch über die Jahre bei dieser Arbeit erblindete.</p>
<p class="MsoNormal">
<p>[amazonshowcase_a08e4a6cf1f6fda2af1d87ac86b43e2b]</p>
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	</item>
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		<title>Melnik und Roshen-Kloster</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 13:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Melnik ist eines der kleinsten und zugleich eines der bezauberndsten Städtchen Bulgariens (unter Denkmalschutz). Es liegt verborgen in den niedrigsten, südwestlichen Falten des Pringebirges und vereint in sich die Erinnerung an eine blühende Vergangenheit mit pastoraler Gemütlichkeit inmitten einer einmaligen Natur. Seine Anfänge liegen in der Thrakerzeit. Dann haben Römer und später Slawen die Ortschaft [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_462" class="wp-caption alignleft" style="width: 158px">
	<img class="size-thumbnail wp-image-462 colorbox-461" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/melnik_bulgaria_street-150x150.jpg?9d7bd4" alt="melnik_bulgaria_street" width="158" height="158" />
	<p class="wp-caption-text">Melnik, Bulgarien</p>
</div>
<p><strong>Melnik</strong> ist eines der kleinsten und zugleich eines der <span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.osteuropa-reisen.net/?p=453" target="_self">bezauberndsten Städtchen</a></span> Bulgariens (unter Denkmalschutz). Es liegt verborgen in den niedrigsten, südwestlichen Falten des <strong>Pringebirges</strong> und vereint in sich die Erinnerung an eine blühende Vergangenheit mit pastoraler Gemütlichkeit inmitten einer einmaligen Natur. Seine Anfänge liegen in der Thrakerzeit. Dann haben Römer und später Slawen die Ortschaft in ein bedeutendes Religions-, Kultur- und Verwaltungszentrum verwandelt. Ende des 6. Jh. haben die Slawen ihm dann seinen heutigen wohlklingenden Namen gegeben.</p>
<p>Nach dem 7. Jh. gehörte es bereits zu Bulgarien. 1215 war es die Hauptstadt des unabhängigen Despoten Alexios Slav, einem Bojaren dieser Gegend und Neffen Zar Kalojans. Nachdem Bulgarien unter osmanische Herrschaft gefallen war, verfiel das Städtchen zusehends, gelangte in der Wiedergeburtszeit des 18. und 19. Jh. jedoch wieder zu neuer Blüte. <span id="more-461"></span>Hauptnahrungsquelle war die Herstellung von vorzüglichen Weinen in den um die und unter der Stadt selbst liegenden Sandsteinkellern. Dadurch wurden die Einwohner recht wohlhabend und ließen sich große, reich geschmückte schöne Häuser bauen und nutzten auch einen Teil ihres Reichtums für Bildungszwecke. Ihr Nationalbewusstsein war stets sehr hoch. Hier wurde der große Aufklärer und Kämpfer für seine Heimat Emanuil Vaskidovitsch geboren, gearbeitet haben hier auch andere große Persönlichkeiten jener Zeit wie Neofit Rilski und Hristaki Pavlovitsch.</p>
<p>Nach der Befreiung vom osmanischen Joch verblieb Melnik unter türkischer Herrschaft und verfiel mehr und mehr. Die neuen Grenzen unterbrachen seine althe<img class="alignright size-medium wp-image-470 colorbox-461" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/melnik_bulgaria_at_night-300x199.jpg?9d7bd4" alt="melnik_bulgaria_at_night" width="300" height="199" />rgebrachten Verbindungen zur Ägäis und zu Vardar-Mazedonien. Eine große Rolle hat darüber hinaus auch die Reblaus gespielt, die zu Beginn des 20. Jh. die berühmte Melniker Rebensorte vernichtete. Und obendrein wurde die Stadt dann während des Ersten Balkankrieges fast völlig niedergebrannt. 1912 befreite Jane Sandanski mit seiner Schar Melnik, doch von den einst 12 000 Einwohnern waren gerade mal noch knapp 1000 übrig geblieben. Derzeit hat Melnik ca. 500 Einwohner und ein großes Potenzial zur Entwicklung des Tourismus. Die Überreste seiner einstigen Größe reichen aus, um in die Atmosphäre von einst eintauchen zu können. Großen Eindruck machen die alten Melniker Häuser, deren Architektur sich in die sie umgebende Natur so wunderbar einfügt. Die Größe der Häuser, deren Reichtum und außergewöhnliche Keller und das Gespür des Bulgaren für das Praktische und Schöne bringen sie einem sehr nahe. Die bemerkenswertesten von ihnen sind: Kordopulovata, das größte Wohngebäude auf der Balkanhalbinsel aus der Wiedergeburtszeit des 18./19. Jh. mit einzigartiger Glasmalerei an den Fenstern und einem riesigen Weinkeller; Boljarskata (das byzantinische Haus), ein wertvolles Baudenkmal aus dem Mittelalter, das älteste in unserem Lande erhaltengebliebene Wohnhaus jener Zeit; Paschovata, in dem derzeit das historische Stadtmuseum sein Domizil hat; Velevata  und wie sie alle heißen mögen. Von Interesse sind auch die Überreste des Nikola-Klosters aus dem 12 Jh., die der Slavova-Festung aus dem 13./14. Jh., die römische Brücke, das alte türkische Bad und die Überreste von mehreren Kirchen, von denen es einst ganze 75 gegeben hat.</p>
<p>Melnik liegt inmitten von phantastischen, sehr ungewöhnlichen Sandsteinpyramiden, die nicht nur in Bulgarien zu den interessantesten Naturphänomenen gehören, sondern auf der ganzen Balkanhalbinsel. Die kleinen Flüsse in diesem Gebiet haben sich tief in den nur lockeren Sandstein eingegraben, Wind und Wetter haben ein Übriges getan, und so sind schließlich diese wunderbar eigenwilligen und bizarren Gebilde entstanden, die aussehen wie gotische Kirchen, Türme und Säulen, wie Pilze, Fischflossen und was man sonst in sie hineinlesen mag. Das hier ist ein wahres Paradies menschlicher Einbildungskraft und Phantasie.</p>
<p>Melnik liegt 20 km von Sandanski entfernt und ist über eine 12 km lange Asphaltstraße mit der Fernverkehrsstraße Sofia – Athen verbunden. Regelmäßig verkehren Busse nach Petritsch, Sandanski, Blagoevgrad und Sofia. Der nächste Bahnhof ist Damjaniza an der Bahnstrecke Sofia – Kulata – Athen und 12 km entfernt. Auch bis dahin fahren regelmäßig Busse.</p>
<p>Recht abwechslungsreich sind hier die Übernachtungsmöglichkeiten und natürlich ist auch für Essen und Trinken gesorgt. Viel Bequemlichkeit bietet das große Hotel und Restaurant Melnik in der Stadtmitte. Bevorzugt werden allerdings eher die  Familienhotels in den alten Häusern, die die Gemütlichkeit eines Eigenheims und typisch bulgarische Kochkunst bieten. Hier sollen einige davon genannt werden: Lumparov-Haus, Usunov-Haus, Miluschev-Haus, Rodina. Jedes von ihnen bietet originelle Landesküche. Am billigsten übernachten kann man in der Touristenherberge in dem altertümlichen Paskalev-Haus. Es gibt auch ungefähr 20 andere Privatquartiere.<img class="alignright size-medium wp-image-463 colorbox-461" src="http://www.osteuropa-reisen.net/wp-content/melnik_pic_1-281x300.gif?9d7bd4" alt="melnik_pic_1" width="281" height="300" /></p>
<p>6 km nordöstlich von Melnik liegt das historische <strong> Roshen-Koster</strong>. Gegründet wurde es 1217 und später mehrmals geplündert und niedergebrannt. Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahre 1600, erneuert 1732. In dieser Zeit sind auch die meisten Wandmalereien entstanden. In der Klosterkirche sind noch Wandmalereien von 1597, 1611 und 1715 zu sehen. Die Wandmalereien des Roshen-Klosters und einige der Ikonen am Ikonostas sind außerordentlich wertvolle Kunstdenkmäler. Ein ganz besonderes Geschenk für jeden noch staunenden Besucher sind die wunderschönen, zarten Holzschnitzerein an Ikonostas und Lesepult. Die unbekannten Holzschnitzer haben hier ein Stück aus ihrem Herzen in diese unwahrscheinlichen Werke hineinverwoben, und das in einer so weit zurückliegenden Zeit. Zu erkennen ist die Hand der Kunstschulen von Debar und Samokov. Im Kloster hat es auch eine Kaligraphieschule gegeben, deren Vertreter (Mönche) eines ihrer Bücher mit 117 Ajourminiaturen versehen haben. Leider wurde dieses Buch bereits 1647 nach Jerusalem gebracht. In seinen letzten Lebensjahren hat hier der große bulgarische Revolutionär Jane Sandanski Zuflucht gefunden. Sein Grab ist ganz in der Nähe, und zwar vor der auf seine Initiative hin außerhalb des Klosters errichteten Kyril-und Methodi-Kirche.</p>
<p>Bis zum kleinen Dorf Roshen unmittelbar unterhalb des Klosters  fahren Busse von Sandanski aus. Bis nach Melnik gelangt man außer auf der Chaussee noch in 1 – 1,5 Stunden Fußmarsch auf einem markierten Wanderweg, der direkt durch die Melniker Pyramiden führt – ein wirklich ungewöhnliches Erlebnis!</p>
<p>Von Roshen führt ein anderer markierter Wanderweg bis zur Berghütte Pirin (6 – 7 Stunden). Im Kloster selbst kann man übernachten, und im Dorf sind mehrere volkstümliche Lokale, in denen man sich an typischer lokaler Küche und dem berühmten <strong>Melnier Wein</strong> erlaben kann.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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