Die Moldauklöster – Weltkulturerbe im Karpatental

Die Moldauklöster sind eine Gruppe von mehr als 40 rumänisch-orthodoxen Klöstern in der nordostrumänischen Region Bukowina in den Karpaten. Sie sind um das 15./16. Jahrhundert gebaut worden.

Ein großer Teil der Klöster zeichnet sich durch detaillierte Wandmalereien auf den Außenmauern aus. Diese zeigen Volks- und Bibel-Szenen. Der Baustil ist zum Teil stark von der Gotik geprägt. Die Fresken gelten als Meisterwerke der Byzantinischen Kunst und sind einmalig in Europa.

Sehenswert sind insbesondere das Kloster Putna, die Klosterkirche Moldovita, das Kloster Sucevita, die Kirche Arbore und die Kirche Humor.

Sieben der Klöster gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

TIPP: Eine Klosterführung ist ein unvergessliches Ereignis. Manche Schwestern sprechen perfekt Deutsch.

Moldauklöster, Rumänien

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Kloster Rila: eines der größten orthodoxen Klöster

 

 

Das Kloster Rila liegt in Bulgarien im Rila-Gebirge. Es ist eines der größten orthodoxen Klöster und ist in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden.

Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem Mönch Iwan Rilski gegründet. Im Mittelalter wurde das Kloster reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens in Bulgarien. Durch den Zaren Iwan Schischman erhielt das Kloster im Jahr 1378 weitreichende Privilegien. Zahlreiche Schriftsteller, Künstler und Baumeister hinterließen Manuskripte, kirchliche und Profanbauten, Wandmalereien, Holzschnitzereien, liturgische Gefäße und Ikonen.

Mit der Eroberung Bulgariens durch die Osmanen im 14. und 15. Jahrhundert verlor das Kloster an Einfluss. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster geplündert und weitgehend zerstört. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster wieder aufgebaut. Die Reliquien von Iwan Rilski wurden aus der damaligen bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnowo zurück ins Kloster Rila verlegt. Auch unter osmanischer Herrschaft genoss das Kloster Privilegien ähnlich wie in vor-osmanischer Zeit. Allerdings verhinderte auch der Schutzbrief des Sultans in Istanbul Übergriffe nicht vollständig. 1466 wurde zwischen dem Kloster Rila und dem Kloster Heiliger Pantheleimon auf dem Athos ein Vertrag über eine Partnerschaft geschlossen.

Auch die Beziehungen zur Orthodoxen Kirche in Russland wurden verstärkt. Im Jahr 1558 wanderten viele Mönche des Klosters nach Russland aus. Im 16. und 17. Jahrhundert erweiterten sich die Beziehungen zu den anderen Nachbarländern Serbien, Rumänien und Griechenland. [Read more…]

Melnik und Roshen-Kloster

Melnik ist eines der kleinsten und zugleich eines der bezauberndsten Städtchen Bulgariens (unter Denkmalschutz). Es liegt verborgen in den niedrigsten, südwestlichen Falten des Pringebirges und vereint in sich die Erinnerung an eine blühende Vergangenheit mit pastoraler Gemütlichkeit inmitten einer einmaligen Natur. Seine Anfänge liegen in der Thrakerzeit. Dann haben Römer und später Slawen die Ortschaft in ein bedeutendes Religions-, Kultur- und Verwaltungszentrum verwandelt. Ende des 6. Jh. haben die Slawen ihm dann seinen heutigen wohlklingenden Namen gegeben.

Nach dem 7. Jh. gehörte es bereits zu Bulgarien. 1215 war es die Hauptstadt des unabhängigen Despoten Alexios Slav, einem Bojaren dieser Gegend und Neffen Zar Kalojans. Nachdem Bulgarien unter osmanische Herrschaft gefallen war, verfiel das Städtchen zusehends, gelangte in der Wiedergeburtszeit des 18. und 19. Jh. jedoch wieder zu neuer Blüte. [Read more…]

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