Nikolaus in Russland Patron der Bierbrauer und Schnapsbrenner

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus und bringt braven Kindern Süßes und bösen Kinder die Rute. So lautet die allgemein bekannte Sage über den berühmten Mann im roten Mantel. Doch handelt es sich dabei wirklich um seine Sage? Nein, der Nikolaus hat wirklich gelebt. Der heilige Bischof Nikolaus von Myra ist trieb im 4. Jahrhundert in Asien sein Unwesen. Bischof von Myra war ein beliebter Mann, da er sein Erbe großzügig an Bedürftige verteilte. Doch Kaiser Galerius hatte es auf den Bischof von Myra abgesehen. Er wurde misshandelt und eingesperrt. Von Myra starb im Alter von 65 Jahren im Jahr 350.

Nach seinem Tod stieg die Beliebtheit des Bischofs rapide an. Weltweit wurde der Heilige Nikolaus verehrt. In Russland war er besonders beliebt. Die Bierbrauer und Schnapsbrenner ernannten den Nikolaus zu ihrem Schutzpatron. Daher stammt auch das russische Wort „nikolitjsja“, was nichts anderes heißt als „sich betrinken“.

Der Nikolaus wie wir ihn in Deutschland kennen  mit rotem Mantel und weißem Bart existiert in Russland nicht. Dort huldigt man „Väterchen Frost“ oder auch ded moroz, wie er auf russisch genannt wird. Väterchen Frost besitzt einen weißen Bart und ein Zepter, das alles was es berührt zum Gefrieren bringt. Er trägt einen grau-blauen Pelzmantel und ist auf einem von Rentieren gezogenen Schlitten, der Troika, unterwegs. Er kommt nicht am 6. Dezember und auch nicht an Weihnachten, sondern in der Sylvesternacht.

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