Auf den Spuren Draculas in Transsylvanien

Am 31.10. ist es wieder soweit: Halloween steht vor der Tür! Im letzten Jahrhundert kannten viele Deutsche Halloween nur aus amerikanischen Filmen. Seit einiger Zeit erfreut sich das amerikanische Fest aber auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit, weshalb man mit Sicherheit auch dieses Jahr an Halloween wieder viele Kinder und Jugendliche mit einem schicken Vampir-Kostüm auf der Straße sehen wird.

Vampire faszinieren Menschen schon seit Ewigkeiten. In den letzten Jahren hat die Twilight-Saga von Stephenie Meyer einen regelrechten Hype um diese Fabelwesen ausgelöst. Im Fokus der Romane und gleichnamigen Filme steht die Liebe zwischen dem unsterblichen Edward Cullen (Robert Pattinson) und der sterblichen Bella Swann (Kristen Stewart). Der moderne Vampir wird heute zumeist als heldenhaft und als echter Menschenfreund beschrieben und dargestellt. Ursprünglich galt ein Vampir jedoch als ein verschlagenes und böses Wesen. Der einzige Grund für einen Vampir, mit Menschen in Kontakt zu treten, bestand ausschließlich darin, dessen Blut zu trinken.

Graf Dracula gilt als Inbegriff dieses Vampir-Typs. Der Mythos des „Grafen Dracula“ beruht auf dem Leben des transsilvanische Herrscher Vlad III. Dieser hatte seiner Zeit den zweifelhaften Ruf als Untoter, Blutsäufer und Fürst der Finsternis genossen. Seine Regentschaft über die Walachei vollzog sich von 1456 bis 1462. Legenden zufolge hat Vlad III seine Feinde auf Pfählen aufgespießt und auch gerne das Blut seiner Opfer getrunken. Wer pünktlich zu Halloween mehr über Vlad III. und seine brutale Regentschaft erfahren möchte, dem empfehlen wir die hervorragende Dokumentation „Auf den Spuren Draculas“ mit Christopher Lee aus dem Jahr 1975.

Vielleicht bekommt der ein oder andere beim Anschauen der Dokumentation Lust, Rumänien und das Schloß Draculas – Bran – zu besichtigen. Zur Orientierung gerne hier und hier reinlesen. Wann wäre schon ein besserer Zeitpunkt als an Halloween, um einmal Transsylvanien und die südlichen Karpaten in Rumänien zu besuchen.

Bildquelle: borderlys | flickr (CC BY 2.0)

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